UltraMixer Handbuch

Das Online-Handbuch zu deinem UltraMixer

UltraMixer Handbuch

  1. Systemvoraussetzungen
  2. Installation
  3. Freischaltung
  4. Erste Schritte in UltraMixer
    1. UltraMixer Modi & Ansichten
    2. Kurzeinführung
  5. Was ist was?
    1. Soundplayer
      1. Soundplayer
      2. BPM Einstellungsmenü
      3. Play-Schaltfläche
      4. Stop/Cue-Schaltfläche
      5. Cue-Play-Schaltfläche
      6. Track-Schaltflächen
      7. Frame-Search-Schaltflächen
      8. Loop-Sektion
        1. Loop-Einstellungsmenü
        2. Loop-Schaltfläche
        3. Loop-In & Out
      9. Pitch-Sektion
        1. Pitch-Regler
        2. Pitch-Buttons
        3. Pitch-Reset-Button
        4. Pitch-Bend-Buttons
        5. Pitch/Tempo-Umschalter
        6. Pitch-Einstellungsmenü
        7. Sync-Schaltflächen
      10. Mini-Waveform
        1. Miniwaveform Kontextmenü
      11. Playlisten
        1. Playlisten-Ansicht
        2. Waitlist
      12. Mixer
        1. Volume-Sektion
        2. Fading-Sektion
        3. Auto-DJ
        4. Sync
        5. Talk-Over
        6. Crossfader-Bereich
        7. Crossfader und Crossfader-Buttons
        8. Equalizer-Sektion
        9. Mute- und Monitor-Button
        10. Effekt-Sektion
      13. Master
        1. 31-Band-Graphic-Equalizer
          1. On-Button
          2. Frequenz-Schieberegler
          3. Menü-Button
        2. Recording / Broadcasting
        3. Automatic Gain Contol (AGC)
        4. Master-Volume-Bereich
      14. Inputs
    2. FileArchiv
      1. Der erste Start
      2. Filearchiv-Gruppen
        1. FileArchiv-Widget-Button
        2. Gruppenbaum
        3. Funktionsleiste im FileArchiv-Baum
      3. Archivtabelle
        1. Kopfleiste
        2. Titeltabelle
        3. Funktionsleiste der Filearchiv-Tabelle
        4. Navigationsleiste (Komplett)
      4. Modus-Buttons
        1. Filearchiv-Menü
        2. Ansichts-Schaltflächen
        3. Einstellungen-Schaltfläche
      5. Widgetbereiche
        1. Bild
        2. Cover (FA)
        3. Covers (A/B)
        4. Fading
        5. Info
        6. Midi
        7. Notizzettel
        8. Sampler
        9. Special FX Widget
        10. Uhr
        11. Wishlist
        12. Waitlist
      6. Videofunktionen
        1. Videokonfiguration
        2. Allgemein
        3. Performanceoptimierungen:
        4. Hintergrundbild
        5. Slideshow
        6. Logo
        7. Live Text
        8. Webcam
    3. So gehts in UltraMixer
      1. Allgemeines Bedienkonzept
        1. Prinzipielle Mausfunktionen
        2. Bedienung mit Tastatur
      2. Funktionsleiste
        1. „+“-Schaltfläche
        2. „-“-Schaltfläche
        3. Einstellungen
      3. Titel in UltraMixer suchen
        1. Schnellsuche
        2. Spalten-Schnellsuche
        3. Filtersuche
        4. Markierer
        5. Live-Suche
        6. Detailsuche
        7. Tabellensuche
      4. Vorhören von Titeln
        1. Vorhören über den Monitor
        2. Vorhören über den Previewplayer
    4. Streaming/ Broadcasting
      1. Mixlr Sendevorraussetzungen:
      2. SHOUTcast Sendevorraussetzungen:
      3. Icecast Sendevorraussetzungen:
    5. Zwei Titel Beat-synchron ineinander mixen
      1. Automatisch Beat-synchron mixen
        1. Sync - Soundplayer
        2. Sync - Fadingbereich
      2. Manuell Beat-synchron mixen
    6. Kleine Beat- und Mix-Lehre
    7. Tray-Modus
  6. Optionen & Einstellungen
    1. Audio
      1. Soundkarten
      2. Audio Engine
        1. Latenz
        2. Mixer-Qualität
        3. Time-Streching-Qualität (Tempo)
        4. Scratsching Qualität
        5. Time-Streching-Qualität (Tempo)
        6. Scratsching Qualität
    2. Aussehen
      1. Allgemein
        1. Sprachauswahl
        2. Tooltips
        3. Antialiasing
        4. Sicherheitsabfrage beim Beenden von UltraMixer
        5. Prüfe auf Updates beim Start
        6. Hinweis auf leeres Filearchiv
        7. Zeige Fehlerreport-Dialog
        8. Zeige Info-Panel
        9. Live-Suche
        10. Zeige drei Widgets
      2. Tabellen
      3. Player
      4. Bedienung
        1. Bedienung der Pitchfader
        2. Bedienung der Drehregler
        3. Aktion beim Doppelklick
      5. FileArchiv 1
        1. Prüfe Konsistenz des FileArchivs beim Start
        2. Automatische Sicherungskopie anlegen
        3. Suchergebnisse im FileArchiv beim Beenden leeren
        4. Letzte Suchergebnisse
        5. Mehrfachspaltensortierung
        6. Verschiebe Files beim Löschen in den Papierkorb
        7. Verwende Caching
        8. Metainformationen zusätzlich in Datei speichern
        9. Protokoll der Gespielten Titel
      6. FileArchiv 2
      7. Speicherort der iTunes-Bibliotheksdatei (XML)
        1. Speicherort des UltraMixer-Archivs
    3. Skinning
    4. Mixing
      1. SoundPlayer
        1. Frame-Search-Länge
        2. Pitch-Time-Regler beim Laden eines neuen Songs zurück setzen
        3. Equalizer und Effekte beim Laden eines neuen Songs zurück setzen
        4. Song-Ende-Warnung
        5. Unterbrechung von laufenden Titeln
        6. Titel nur laden wenn Player gestoppt
        7. Player starten bei Enter oder Doppelklick
        8. Gespielte Titel aus der Playlist entfernen
        9. Nächsten Titel laden
        10. Automatische Online-CD-Abfrage (CDDB)
        11. Player abbremsen beim beenden
        12. Ersten Cue-Punkt beim Laden eines Titels automatisch laden
        13. Playmodes Vinyl-Modus:
      2. Auto-DJ
        1. Crossfader automatisch bewegen
        2. Asynchrones Fading
        3. Synchronisationsbegrenzung
      3. Beatmatching
        1. Loops auf Takten einrasten
        2. Cue-Punkte auf Takten einrasten
        3. Immer Echtzeit-BPM verwenden
        4. Echtzeit-BPM im ID3-Tag speichern
        5. Bereits analysierte Titel bei der BPM-Berechnung überspringen
        6. Genauigkeit & BPM-Bereich
      4. Mixer / Analyse
        1. Crossfader zurücksetzen
        2. Lautstärke-Normalisierung verwenden
        3. Stilleerkennung
    5. Tastatur
    6. Mikrofon
      1. Talkover
        1. Manuelles Talkover
        2. Automatisches Talkover
    7. MIDI-Controller
    8. MIDI-Controller
    9. Licht-Controller
    10. Erweitert
      1. Support
      2. Sonstiges
        1. Waveform Cache
        2. Tools
        3. Einstellungen
  7. Tastaturbelegung
    1. Tastenkürzel für beide Player
      1. Stop / Cue
      2. Wiedergabe
      3. Spulen
      4. Lautstärke einstellen
      5.  Mixer - Effects
      6. Mixer - High / Mid / Low
      7. Frame-Search
      8. Playlist-Datei laden
      9. Stummschaltung
      10. Geschwindigkeit verändern
  8. MIDI-Controller
  9. Allgemeine Installation vom UltraMixer:
    1. Installation Denon MC6000 MK2:
    2. Anleitung zur Freischaltung
      1. UltraMixer Software vorbereiten
      2. Ablauf der Freischaltung
    3. Konfiguration des MIDI-Controllers
    4. Hinweise zur Netzwerklösung der UltraMixer Business Lösung
      1. UltraMixer Business Server
      2. UltraMixer Business Client
    5. Frequently asked Questions
      1. Wie optimiert man die Performance eines Audio Systems?
  10. Weitere Informationen

1.Systemvoraussetzungen #

UltraMixer 6 benötigt für einen reibungslosen Betrieb folgende minimalen Systemvorraussetzungen:

Prozessor: Intel Core i5 oder besser

Arbeitsspeicher: 4 GB (8 GB oder höher empfohlen)

Betriebssystem

  Windows: Vista, 7, 8, 8.1, 10 

  Mac: OS X 10.8 (oder höher)

Soundkarte: Zwei Soundkarten oder eine Mehrkanal-Soundkarte empfohlen

Empfohlen: MIDI-Controller mit Soundkarte

für UltraMixer Pro Entertain:

Grafikkarte: NVidia GT 650M oder höher oder ATI HD 4800 oder höher

Beamer oder Flatscreen

2.Installation #

Installation

Um UltraMixer zu installieren, öffnen Sie bitte die Installationsdatei durch:

  • Windows: Doppel-Klick auf die EXE-Datei
  • Mac OS X: Doppel-Klick auf die Installationsdatei

Wählen Sie die gewünschte Sprache und bestätigen Sie diese mit „OK“. Die gewählte Sprache kann später in UltraMixer geändert werden. 

  1. Akzeptieren Sie bitte im nächsten Fenster die Lizenzvereinbarung, um mit der Installation fortfahren zu können.
  2. Wählen Sie einen Ordner auf Ihrer Festplatte, in den UltraMixer installiert werden soll.
  3. Entscheiden Sie, ob und in welchem Startmenü-Ordner UltraMixer verankert werden soll.
  4. Legen Sie fest, ob eine Verknüpfung auf Ihrem Desktop und in der Schnellstartleiste erscheinen soll.
  1. Überprüfen Sie Ihre Eingaben. Starten Sie die Installation mit Klick auf „Installieren“.
  2. Starten Sie die Installation mit Klick auf „Installieren“.
  3. Nach der Installation können Sie UltraMixer direkt starten oder den Installationsvorgang abschließen.

3.Freischaltung UltraMixer #

Zur Freischaltung von UltraMixer gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Installieren Sie UltraMixer.
2. Falls Sie UltraMixer schon installiert und geöffnet haben, schließen Sie ihn,
3. Öffnen Sie nun die angehängte Lizenzschlüsseldatei (ultramixer.um6key), in dem Sie die Datei doppelt anklicken. Es öffnet sich nun automatisch der UltraMixer.
4. Geben Sie nun im ersten Feld Ihre Registrierungs-/ Bestellnummer ein.
5. Klicken Sie auf den Button „Freischalten“.

Ihr UltraMixer ist nun freigeschaltet. Nach einem Neustart können Sie ab nun die Vollversion nutzen.

4.Erste Schritte in UltraMixer #

Erste Schritte in UltraMixer

UltraMixer wird standardmäßig im Vollbild geöffnet, das heißt, in einem bildschirmfüllen- den Fenster dargestellt.

(1)Soundplayer

(2) Playliste

(3) Waveform („Wellenform“)

(4) Mixer

(5) Navigationsleiste

(6) Widgets

Die beiden Soundplayer (1) bilden die zentralen Elemente der Software. Darunter befin- den sich die Playlisten (2), die alle abzuspielenden Titel enthalten. Oberhalb der Player befindet sich die Waveform (3), die die Karakteristik der geladenen Titel optisch wie- dergibt. Mittig der Soundplayer befinden sich die vom Benutzer wählbaren Widgets (6), darunter anschließend der Mixer (4) und als unterer Abschluß die Navigationsleiste (5). Im Folgenden werden die bereits angesprochenen Bereiche kurz erläutert und somit ein Überblick zur gesamten Software gegeben. Im Anschluss darauf folgt eine Kurzeinfüh- rung, die erste Schritte zeigt, um mit UltraMixer Musik abspielen zu können.

4.1.UltraMixer Modi & Ansichten #

UltraMixer Modi & Ansichten

Mixing-Waveform

Die Waveform („Wellenform“) stellt das Audiosignal des aktuell gespielten Titels visuell dar, um eine zusätzliche optische Unterstützung zu bieten. Sie kann über den Menüpunkt „Einstellungen“ durch entfernen des Häkchens ausgeblendet werden. Weiteres siehe „Mixing-Waveform“ 

Soundplayer

In den Soundplayern wird jeweils ein Titel aus den Playlisten geladen und abgespielt. Die Soundplayer sind der zentrale Bereich der Software, sie können daher nicht ausgeblendet werden (siehe auch „Soundplayer“).

Playlisten

In den Playlisten befinden sich die Titel, die zukünftig in den Soundplayern abgespielt werden sollen. Von hier aus werden die Titel in die Player geladen. Weiteres siehe „Playlisten“

Waitliste

In der Waitliste („Warteliste“) werden die zukünftigen Titel der beiden Soundplayer optional statt in zwei in nur einer Liste dargestellt. Man kann jederzeit zwischen 1-Playlist- Modus (Waitliste) und 2-Playlisten-Modus hin und zurück schalten. (siehe auch „Waitlist“)

Wishliste

Die Wishliste („Wunschliste“) stellt eine Liste für Musikwünsche dar. Somit gibt es die Möglichkeit, Titel die gewünscht wurden, zwischenspeichern und diese je nach Bedarf in eine der beiden Playlisten oder die Waitliste zu laden. (siehe „Wishlist“ )

Mixer

Der Mixer bildet zusammen mit dem Soundplayer die wichtigste Arbeitsoberfläche von UltraMixer. Mit Hilfe des Mixers können u.a. Lautstärke, Klangfarbe und Klangcharakte-

3. Erste Schritte in UltraMixer | UltraMixer Modi & Ansichten 7

ristik der Titel variiert werden. Der Bereich des Mixers kann durch den Master und das FileArchiv ausgetauscht werden (siehe „Mixer“).

Master

Die Master-Sektion dient zur akustischen Korrektur des Ausgangssignals der Soundkarte(n) an die Sound-Anlage (PA-Anlage) und die räumliche Umgebung. Jeder Raum und jedes Hardware-Equipment kann unter Umständen unangenehme Eigenschaf- ten besitzen, die die akustische Klangabstrahlung negativ beeinflussen. Ebenfalls in dieser Sektion befindet sich das Mix-Recording und AGC (Automatic-Gain-Control). Dieser Bereich kann durch den Mixer und das FileArchiv ausgetauscht werden (siehe „ Master“).

Inputs

Unter Inputs können weitere Inputquellen angeschlossen werden. Das kann zum Beispiel ein weiterer CD-Player sein, der an einem Inputkanal eines Controllers angeschlossen wurde, aber auch ein Mikrofon. Weitere Informationen gibt es in Abschnitt „Inputs“

File Archiv

Das FileArchiv ist eine Datenbank, die zur Organisation Ihrer Audio-Dateien genutzt wird. Dieser Bereich kann durch den Mixer ausgetauscht werden (siehe „ FileArchiv“ ).

Navigationsleiste Die Navigationsleiste ist ein weiteres Kernstück von UltraMixer, da der Anwender hier die anzuzeigenden Bereiche einstellen kann. So kann der Nutzer zwischen den Ansichten 2-Playlists oder Waitliste bzw. Mixer und FileArchiv wählen.

4.2.Kurzeinführung #

Kurzeinführung

Nachdem ein Überblick zu allen Bereichen von UltraMixer vorgestellt wurde, folgt nun eine kleine Kurzeinführung, damit die eigenen Musiktitel schon kurz nach dem Erststart abgespielt werden können.

Das folgende Bild zeigt die Bereiche, die im Text angesprochen werden

UltraMixer Professionell

  1.  Mit de Schaltfläche „+“ ganz unten auf der linken Seite der Playliste können entwe- der Titel oder ein ganzes Verzeichnis hinzugefügt werden.
  2. Nach dem Hinzufügen der Musiktitel erscheinen diese in der Playliste.
  3. Um einen Titel abzuspielen, muss dieser einfach in das LCD-Display gezogen werden (Titel gedrückt halten und mit gedrückter Maustaste bewegen). Alternativ kann der Titel auch per Rechtsklick, über das Kontextmenü, in den Player geladen werden.
  4. Der Titel ist im Soundplayer geladen, sobald der Titel im Display angezeigt wird. Jetzt kann der Titel mit dem Play-Button gestartet werden
  5. Dies kann parallel auch in der anderen Playlist erfolgen.
  6. Es können auch zwei Titel gleichzeitig auf dem rechten und linken Player abgespielt und durch Verschieben des Crossfader-Reglers ineinander überblendet werden.


UltraMixer Professionell

Durch Drücken der Schaltfläche „Archiv“ am unteren Bildschirmrand gelangt man in den Modus „FileArchiv“. Hier kann die Musik hinzugefügt und verwaltet werden.

  1. Mit der Schaltfläche „+“ ganz unten auf der linken Seite des FileArchives können ebenfalls wieder entweder Titel oder ganze Verzeichnisse hinzugefügt werden.
  2. Wurde Musik zum FileArchiv hinzugefügt, kann diese wiederum per Drag & Drop (Klicken und Ziehen mit der Maus) in die Playlisten oder direkt in den Player gela- den werden.

Durch diese wenigen und einfachen Schritte können Musiktitel in UltraMixer abgespielt werden. Natürlich bietet UltraMixer sehr viel mehr als das Abspielen von Musik, daher ist es empfehlenswert, weiterzulesen. UltraMixer bietet einen großen Funktionsumfang, der es erlaubt, effizient und professionell zu arbeiten.

5.Mixing Waveform #

MIXING WAVEFORM

Die Waveform („Wellenform“) stellt das Audiosignal des aktuell gespielten Titels visuell dar. Über die Waveform kann zum einen die akustische Struktur des Liedes sowie die Lautstärke abgelesen werden. Die obere Hälfte der Waveform stellt den Titel aus dem linken Player und die untere Hälfte die des rechten Players dar. Der weiße Strich nach etwa einem Drittel zeigt die aktuelle Position innerhalb der Titel. Links davon wird der bereits gespielte Bereich gezeigt und rechts die folgende Musiksequenz.
Die roten Striche zeigen die Takte des Titels an und der grüne Bereich in der Waveform des ersten Players zeigt einen Loop-Bereich. Die beiden Waveformen haben von Anfang an verschiedene Einfärbungen, diese kann der Anwender jederzeit in den Einstellungen verändern (siehe „6.2.3 Player“ auf Seite 95).

Pitcheinstellungen über die Waveform ändern:

4. Was ist was? 1

Durch Klicken und Ziehen mit gehaltener linker Maustaste innerhalb der Waveform kann der Pitch durch ziehen nach rechts erhöht und durch ziehen nach links verringert werden. Nach Loslassen der Maustaste erhält der Titel wieder seine Originalgeschwindigkeit. Diese Funktion wird auch „Pitchbend“ genannt. Ist der Scratchmode aktiviert können Sie mit der linken Maustaste Scratchen (siehe „6.4 Mixing“ auf Seite 101)

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, per Mausrad den Pitch zu verändern. Dafür muss sich der Mauscursor über der Waveform befinden. Durch scrollen nach vorne wird der Pitch schneller und nach hinten langsamer.

Wird bei der oben genannten Aktion die Strg-Taste gedrückt gehalten, wird der Pitch dauerhaft verändert. Wird zusätzlich die Umschalt-Taste gedrückt gehalten, erfolgt die Veränderung schneller.

Am rechten Rand des Waveformbandes befinden sich drei Schaltflächen zum Zoomen der Waveform in Abspielrichtung.

Waveform zoomen:

  • Durch drücken auf „+“ wird die Ansicht der Waveform vergrößert, genauer gesagt die nächsten Takte werden detaillierter dargestellt.
  • Durch drücken auf „-“ wird die Waveform verkleinert.
  • Durch drücken auf „0“ werden die Originaleinstellungen wiederhergestellt.

5.1.Soundplayer #

Im Soundplayer werden Titel aus der zugehörigen Playlist abgespielt. Das Aussehen und die Bedienung wurden einem echten Doppel-CD-Player nachempfunden, wie er oft von DJs und Entertainern genutzt wird. Der Soundplayer enthält eine große Anzeige („LCD- Display“) mit den Titelinformationen, eine Play-, Loop-, Search- und Pitchsektion. Zusätz- lich enthält der Soundplayer noch einen Spulbalken in Form einer kleinen Waveform, die es ermöglicht, stille Bereiche innerhalb des Titels zu erkennen; sowie eine Sync-Funktion.

  1. Anzeige („LCD-Display“)
  2. Play-Schaltfläche
  3. Cue-Schaltfläche
  4. Cue-Play-Schaltfläche
  5. Framesearch-Schaltflächen
  6. Track-Schaltflächen
  7. Loop-Sektion
  8. Pitch-Sektion
  9. Mini-Waveform
  10. Sync-Schaltfläche

Die im SoundPlayer enthaltenen Bedienelemente werden in folgenden beschrieben:

5.1.1.Display #

Im Display werden die wichtigsten Informationen des im Soundplayer geladenen Musiktitels angezeigt.


  1.  Im unteren Teil des Displays wird der Name des geladenen Titels angezeigt.
  2.  Die Track-Nummer gibt die Position des aktuellen Titels in der Playlist an.
  3. +Time“ zeigt die bereits verstrichene Zeit des geladenen Titels in der Form Minuten:Sekunden:Millisekunden.
  4. -Time“ zeigt die verbleibende Zeit des Titels an.
  5. Pitch“ oder „Tempo“ (je nach Einstellung) gibt die Abweichung von der originalen Abspielgeschwindigkeit in +/- Prozent an (das relative Tempo). Die Geschwindigkeit können Sie mit dem Pitch-Regler neben dem Display einstellen.
  6. BPM zeigt das absolute Tempo in „Beats pro Minute” (dt. Schläge pro Minute) an. Diese häufig für Einsteiger wichtige Angabe berechnet UltraMixer automatisch und in Abhängigkeit von der Position des Pitch-Reglers.

5.1.2.BPM Einstellungsmenü #

UltraMixer verfügt über ausgereifte Algorithmen die eine sehr genaue BPM-Berechnung ermöglichen. Dennoch kann es in Einzelfällen vorkommen das die Berechnung oder das Ergebnis angepasst werden müssen. Mit einem Mauslinksklick auf „BPM“ im Playerdisplay (6) gelangt man in das BPM Einstellungsmenü. Hier kann der BPM Bereich angepasst werden um eine genauere Berechnung zu ermöglichen. Die Takte der Berechnung können verdoppelt oder halbiert werden. 

Über dieses Menü kann ebenfalls ein BPM-Tapper zur manuellen Ermittlung der Ge- schwindigkeit des Titels geöffnet werden.





Klicken Sie im Takt der Musik mit der Maus in die Mitte des Dialoges, sobald keine Schwankungen des BPM Wertes mehr vorliegen kann der Wert für den Musiktitel gespeichert werden.

5.1.3.Play-Schaltfläche #

Mit der Play-Schaltfläche wird ein geladener Titel gestartet oder unterbrochen. Wenn ein Titel in den Soundplayer geladen wurde, das heißt der Titelname im Display erscheint, wird der Play-Button wie folgt bedient:

Play-Button Funktionen:

  • Der erste Linksklick (Play) startet den geladenen Titel.

  • Der zweite Linksklick (Pause) unterbricht den laufenden Titel.

    TIPP:

    Wie bei einem Plattenspieler kann ein Titel abgebremst oder an- gefahren werden. Ein geladener Titel läuft mit Rechtsklick langsam an. Der zweite Rechtsklick bremst den Titel bis zum Stillstand.

 

5.1.4.Stop/Cue-Schaltfläche #

 

Die Stop/Cue-Schaltfläche wird zum Stoppen des Titels genutzt (nicht zu verwechseln mit Pause). Der Titel wird dabei auf den Anfangspunkt zurück gesetzt. Mit der Cue-Funktion kann diese Null-Position verändert werden. Der Cue-Punkt ist die Position des Titels, an der die Wiedergabe durch Play beginnt. DJs nutzen diese Funktion zum Beispiel, um den ersten Beat oder Basschlag zu speichern. Dies ermöglicht ein sehr genaues Starten des Titels.

 

Stop/Cue-Funktionen: Die Stop-Funktion:

  1. Stoppen Sie den laufenden Titel mit Linksklick auf „Cue“. Im Display wird „+Time 00:00:00“ angezeigt.

Die Cue-Funktion:

  1. Unterbrechen Sie den laufenden Titel mit Linksklick auf PLAY zum gewünschten Zeitpunkt, um den Pause-Modus zu aktivieren (zur korrekten Positionssuche siehe auch Kapitel ).

  2. Speichern Sie diese Position mit Linksklick auf CUE

  3. Diese Position (auch Cue-Punkt genannt) ist nun der neue Stopp- und Startpunkt des Titels.

  4. gelöscht werden kann der Cue-Punkt durch das Setzen eines neuen Punk-

         tes (wieder ab 1.) oder mit Doppel-Linksklick auf CUE sowie durch das Löschen           des Titels aus der Playlist.

Neben der oben beschriebenen Vorgehensweise, einen Cue-Punkt zu setzen, können mit einem Kontextmenü bis zu sechs Cue-Punkte auch dauerhaft titelbezogen im FileArchiv gespeichert und wieder abgerufen werden. Ein Rechtsklick auf CUE öffnet ein Kontextmenü:

 

Nach dem Unterbrechen des laufenden Titels und dem Rechtsklick auf CUE kann über die Funktion „Cue-Punkt speichern“die gegenwärtige Position des Titels in einem der sechs Cue-Speicher abgelegt werden. Unter „Cue-Punkt laden“ können gespeicherte Cue-Punkte erneut als Wiedergabemarke in den Soundplayer geladen werden. Die farbigen Striche im Spulbalken zeigen die Cue- Punkte. Werden diese angeklickt, wird die Position des Titels direkt an diesen Punkt gesetzt. Natürlich können die Cue-Punkte über „Cue Punkt löschen“ wieder entfernt werden.

 

 

5.1.5.Cue-Play-Schaltfläche #

Die Cue-Play-Schaltfläche vereint die Funktionen der Cue und Play-Schaltflächen. Wird dieser Knopf gedrückt, springt die Position des Titels an die zuletzt geladene Cue-Punkt- Position und der Titel spielt sofort los. Cue-Play ermöglicht dem Anwender, in kurzen Abständen mehrfach vom letzten Cue-Punkt zu starten, bis der richtige Moment erreicht wird.

5.1.6.Track-Schaltflächen #

Die Track-Schaltflächen dienen zum „Durchblättern“ der Playliste. Die Titel werden dabei automatisch geladen. Im Falle, dass sich bereits ein laufender Titel im Soundplayer be- findet, muss eine Sicherheitsabfrage bestätigt werden, die allerdings deaktiviert werden kann (siehe Kaptiel „6.4 Mixing“ auf Seite 15).

Track-Button Funktionen:

Laden Sie den nächsthöheren Titel der Playlist mit Linksklick auf (Bild einfügen) in das Display. Ist der letzte Titel der Playlist erreicht, wird wieder mit dem ersten Titel begonnen.

Laden Sie den vorangehenden Titel in der Playlist mit Linksklick auf (Bild einfügen) in das Display. Ist die Titel-Nummer 1 erreicht, springt die Auswahl zum letzten Titel in der Playlist.

5.1.7. Frame-Search-Schaltflächen #

 

 

Mit Hilfe der Frame-Search-Buttons kann man Wiedergabe-Startpunkte Millisekunde genau suchen. Diese Funktion wird vor allem für die genaue Definition von Cue-Punkten und Loops verwendet.

Frame-Search-Button Funktionen:

  • Spulen Sie den Titel mit Linksklick auf (Bild einfügen) oder (Bild einfügen) in 10-Milisekunden-Loops (Standard, einstellbar siehe „6.4 Mixing auf Seite 16) in die gewünschte Richtung.
  • Spulen Sie den Titel mit Rechtsklick auf (Bild einfügen) oder (Bild einfügen) in 100 Millisekunden-Loops in die entsprechende Richtung (10-faches der einstellbaren Schrittweite).

 

5.1.8.Loop-Sektion #

(1) Loop-Schaltfläche (ist mit einer Zahl von „1/16“ bis „16“ beschriftet)

(2) Loop-In und Loop-Out

Mit der Loop-Funktion kann eine „Endlosschleife“ definiert werden, die einen Abschnitt eines Titels wiederholt abspielt. Diese Funktion wird vor allem von Techno- und Hip-Hop- DJs genutzt, um einen Track zu verändern oder einen Mix interessanter zu gestalten. Es ist etwas Übung nötig, um einen Loop perfekt zu setzen und einbinden zu können. Grundsätzlich bietet UltraMixer zwei Möglichkeiten, einen Loop zu setzen. Einerseits kann ein Startpunkt (Loop-In) und ein Endpunkt (Loop-Out) gesetzt werden, andererseits kann mit einem Klick auf die Zahl-Schaltfläche ein Loop mit fester Länge gesetzt werden.

5.1.8.1.Loop-Einstellungsmenü #

                                            

Ein Maus- Rechtsklick auf eine der Loop-Schaltflächen öffnet das Loop-Einstellungsmenü. Über dieses Menü können gesetzte Loops gespeichert und bereits gesicherte Loops geladen oder auch der ganze Titel wiederholt werden.

5.1.8.2.Loop-Schaltfläche #

Ein Loop mit einer festgelegten Länge kann, über diesen Button, mit einem Tastendruck gesetzt werden. Die Länge ist über die beiden Pfeiltasten (links und rechts neben dem Loop-Button) wählbar. Einstellbar ist eine Länge in ganzen Takten, z.B. 4 oder 8, aber auch in Taktteile, z.B. 1/2 Takt oder 1/4 Takt.

Ist die gewünschte Länge eingestellt, kann durch Betätigen des Loop-Buttons (Zahl-Button) jederzeit der Loop gesetzt werden. Der Loop wird fortan wiederholt abgespielt bis dieser wiederum durch Drücken des Loop-Buttons deaktiviert wird.

HINWEIS

Wenn der Titel spielt wird der Loop immer auf eine Taktposition gesetzt (Beat-Matching). Spielt der Titel nicht, kann der Loop frei Millisekunden genau gesetzt werden.

5.1.8.3. Loop-In & Out #

Neben der Möglichkeit einen Loop fester Länge zu setzen, bietet UltraMixer ebenfalls die Möglichkeit, einen Loop manuell festzulegen. Der Anfang des Loops wird mit Drücken des „In“-Buttons und das Ende durch drücken des „Out“-Buttons definiert. Durch erneutes Betätigen des „Out“-Buttons wird der Loop beendet und der Titel normal weitergespielt.

Damit der Loop optimal gelingt und der Übergang zwischen In- und Out-Punkt akustisch möglichst harmonisch ist, wurde im UltraMixer folgendes definiert: Sowohl der In-Punkt als auch die mittels Loop-Out festgelegte Länge des Loops werden immer auf ganze Takte korrigiert. Schnelles Drücken von Loop-In und Out erzeugt beispielsweise einen 1 Takt langen Loop. Wird Loop-Out beispielsweise erst nach 7 1/2 Takten gedrückt, wird dennoch ein 8 Takte langer Loop aktiviert.

TIPP

Wird bereits ein Teil des Titels im Loop abgespielt, kann der Loop in seiner ganzen Länge durch erneutes Drücken von Loop-In nach hinten verschoben werden.

5.1.9.Pitch-Sektion #

                                                              

  1. Regler

  2. Pitch-Buttons

  3. Pitch-Reset-Button

  4. Pitch-Bend-Pitch-Buttons

  5. Umschalter für Pitch- oder Tempo-Modus („Timestretching“)

  6. Einstellungsmenü

Mit der Pitch-Sektion kann die Abspiel-Geschwindigkeit eines Musiktitels verändert werden. Die Funktion wird genutzt um das Tempo eines Titels an das Tempo eines anderen Titels anzupassen. Vor allem Techno-DJs nutzen den Geschwindigkeitsregler um bei gleich bleibender BPM-Zahl mehrere Titel nacheinander zu mixen.

5.1.9.1.Pitch-Regler #

Die Geschwindigkeitsveränderung ist im Display unter „Pitch“ oder „Tempo“ in Prozent zu sehen (relatives Tempo). Wird der Pitch-Regler während des Abspielens eines Musiktitels bedient, ist zudem unter BPM die absolute Tempo-Änderung zu erkennen.

Pitchregler Funktionen:

  • Wird der Pitch-Regler mit gehaltener linker Maustaste nach oben oder unten bewegt, wird die Abspielgeschwindigkeit des Titels erhöht bzw. verringert.

  • Wird der Mauszeiger auf den Pitch-Regler gerichtet, kann die Abspiel- geschwindigkeit ebenfalls mit dem Scrollrad verändert werden. Bei gleichzeitig gedrückter Shift-Taste wird der Pitch-Regler schnell verschoben.

  • Ein Rechtsklick auf den Regler führt einen Reset aus.

5.1.9.2.Pitch-Buttons #

Durch die Pitch-Buttons kann die Geschwindigkeit schrittweise verändert werden.

Pitch- Button- Funktionen:

Mit Linksklick auf (Bild einfügen) und (Bild einfügen) wird das Tempo in 0,1-Prozent-Schritten erhöht bzw. verringert.

Ein Rechtsklick auf (Bild einfügen) oder (Bild einfügen) erhöht bzw. verringert das Tempo in 2-Prozent-Schritten.

5.1.9.3.Pitch-Reset-Button #

Durch den Pitch-Reset-Button kann die Geschwindigkeit wieder auf die Originalgeschwindigkeit zurückgesetzt werden.

Pitch-Button-Funktionen:

Ein Linksklick auf (Bild einfügen)stellt den Pitch-Regler auf den Standardwert 0% zurück.

Ein Rechtsklick fährt den Pitch langsam wieder auf 0% zurück.

TIPP:

Mit einem Rechtsklick in den Regler-Bereich wird der Regler ebenfalls zurück gesetzt.

 

5.1.9.4.Pitch-Bend-Buttons #

Im Zusammenspiel mit dem Pitch-Regler und den Pitch-Buttons kann mit den Pitch-Bend- Tasten die Taktlage (Phase) eines Titels an die Taktlage eines parallel spielenden Titels durch leichtes Anschieben bzw. Abbremsen unauffällig angeglichen werden. Ähnlich einem Plattenspieler, dessen Platte mit der Hand kurz angeschoben oder abgebremst wird.

Pitch-Bend-Button Funktionen:

Einen Linksklick auf (Bild einfügen) bzw. (Bild einfügen) bremst oder schiebt den laufenden Titel an. Je länger Sie die Taste gedrückt halten, desto stärker ist der Effekt. Nach dem Loslassen kehrt der Titel abrupt zur Ausgangsgeschwindigkeit zurück.

5.1.9.5.Pitch/Tempo-Umschalter #

Über den Pitch/Tempo-Umschalter ist es möglich, die Funktionalität des Pitch-Reglers zu verändern. Wird auf den Zustand „Tempo“ geschalten so verändert sich die Geschwindigkeit des Musiktitels aber nicht dessen Tonhöhe. Im „Pitch“-Modus wird die Geschwindigkeit und die Tonhöhe verändert. Somit kommt es zum sogenannten Mickey-Mouse-Effekt.

5.1.9.6.Pitch-Einstellungsmenü #

                                    

Dieses Menü erlaubt es, den maximalen Regelbereich des Pitch-Reglers einzustellen (in Prozent zur Originalgeschwindigkeit). Ebenfalls kann in diesem Menü die feine und grobe Schrittweite des Reglers festgelegt werden.

5.1.9.7.Sync-Schaltflächen #

Die „Beats pro Minute” (BPM) des Titels können durch den Sync-Button mit dem Titel des anderen Players synchronisiert werden. Dabei wird der Pitch-Regler automatisch eingestellt und die Taktlage („Pitch-Bend“) ebenfalls automatisch angepasst. Die geladenen Titel werden einmalig Beat-synchron aufeinander angepasst. (siehe „5.6 Zwei Titel Beat-synchron ineinander mixen“ auf Seite 84)

5.1.10.Mini-Waveform #

 

Die Mini-Waveform („Spul-Balken“) dient zur groben Suche gewünschter Stellen im Musiktitel. Die gesamte Breite der Waveform spiegelt dabei die Zeitachse des geladenen Titels wieder. Die Waveform dient ebenfalls zur Erkennung von ruhigen Bereichen im Musiktitel. Der weiße Strich innerhalb des Spulbalkens zeigt die aktuelle Position und blaue Striche alle eventuell gespeicherten Cue-Punkte.

 

Mini-Waveform-Funktionen:

  • Durch Ziehen auf der Zeitachse mit gehaltener linker Maustaste kann im Musiktitel gespult werden. Es ist dabei unerheblich, ob sich der Titel im Stop-, Play- oder Pause-Modus befindet.

  • Im Pause-Modus kann an der Zielposition anschließend die Titelwiedergabe gestartet (PLAY) der ein Cue-Punkt fixiert werden (CUE)

  • Mit Linksklick auf eine beliebige Stelle der „Zeitachse“ wird der Spulbalken in groben Schritten auf den Mauszeiger zu bewegt. Auch jetzt kann die Wiedergabe begonnen oder ein Cue-Punkt fixiert werden.

  • Wird der Mauszeiger auf den Spulbalken gerichtet und das Scrollrad bewegt, kann ebenfalls gespult werde

5.1.10.1. Miniwaveform Kontextmenü #

                                               

Ein Rechtsklick auf die Mini-Waveform öffnet ein Kontextmenü über das die Cuepunkte als auch Loops gespeichert, geladen oder gelöscht werden können.

5.1.11.Playlisten #

In der Playliste befinden sich die Titel, die im Laufe einer Mixing-Session abgespielt werden sollen. Von hier aus werden die jeweiligen Tracks in den oder die Player („4.3.1 2-Playlisten-Ansicht“ auf Seite 27) halbautomatisch oder auch manuell geladen.


Die Playlist ist in verschiedene Spalten unterteilt, welche jeweils charakteristische Informationen zu einem Musikstück enthalten. Die Spalten können beliebig ein und ausgeblendet werden. Die Schaltfläche dafür befindet sich am rechten oberen Rand neben den Tabellenköpfen. Nach dem Drücken der Schaltfläche öffnet sich ein Kontextmenü, über das die gewünschten Spalten ausgewählt werden können.

TIPP:

Mit festgehaltener Umschalt- oder Strg-Taste und gleichzeitiges Klicken im Auswahlmenü für die Spalten können schnell viele Spalten ein und ausgeblendet werden.

Die Spalten sind individuell verschiebbar und in der Breite veränderbar. Um eine Spalte zu verschieben, ist es notwendig, mit der linken Maustaste auf den Spaltenkopf zu klicken und die Spalte im Anschluss mit gedrückt gehaltener Maustaste zu verschieben.


Nachdem Titel der Playlist hinzugefügt wurden, können diese Titel mit der Maus beliebig verschoben und angeordnet werden (Drag & Drop). Titel, die verschoben werden sollen, müssen markiert werden und im Anschluss mit gedrückt gehaltener linker Maustaste verschoben werden. Der rote Strich zeigt die Einfügeposition.

Titel verschieben (Drag & Drop):

  1. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Titel in der Playliste und halten Sie die Maustaste gedrückt.
  2. Verschieben Sie den Titel an die gewünschte Stelle in der Playliste. Der rote Strich zeigt Ihnen die Einfügeposition.
  3. Lassen Sie die Maustaste los und der Titel wird an dieser Stelle eingeordnet.

Organisation der Playlist

Die folgenden Informationen zu den Musiktiteln können in der Playliste angezeigt werden.

Album Name des Albums
Artist Artist bzw. Interpreten des Musiktitels
BPM Geschwindigkeit des Titels in Beats pro Minute, falls diese zuvor gespeichert wurde
Bitrate Bitrate des Titels
Dateiname Speicherort des Titels auf der Festplatte
Genre Musikrichtung des Titels
Jahr Erscheinungsjahr des Titels
Kommentar Beliebiger Kommentar zum Titel
Länge Spieldauer des Titels bei dessen Originalgeschwindigkeit (Pitch 0 %)
Nr Position des Titels in der Playliste
Pos Position des Titels in der Abspielreihenfolge
PP Die Preview-Player-Spalte ermöglicht, einen Titel vorzuhören (siehe „5.4 Vorhören von Titeln“ auf Seite 78)
Rating Möglichkeit zur individuellen Bewertung des Titels (0 bis 5 Sterne)
TPM Zeigt die Takte pro Minute wenn die Taktart bekannt ist
Taktart Taktauswahlfeld z.B. 3/4 Takt
Tanzstil Zeigt den Tanzstil des Titels
Titel Name des Musiktitels
Track Track-Nummer des Titels auf einem Album
Typ Zeigt den Typ der Musikdatei z.B. Audiodatei
Zähler Zeigt an, wie oft der entsprechende Titel bereits ge- spielt wurde. Die Information ist dazu geeignet, bewährte und gern gespielte Titel schnell aufzufinden. Die Hits-Angabe kann wieder auf 0 zurück gesetzt werden (siehe „4.8.1.1 Filearchiv-Menü“ auf Seite 58).
Summe Dauer Zeigt die aufsummierte Dauer der gesamten Playliste
Zuletzt Gespielt Zeigt das Datum und die Uhrzeit wann der Titel zuletzt gespielt wurde

Rating Möglichkeit zur individuellen Bewertung des Titels (0 bis 5 Sterne)
TPM Zeigt die Takte pro Minute wenn die Taktart bekannt ist
Taktart Taktauswahlfeld z.B. 3/4 Takt
Tanzstil Zeigt den Tanzstil des Titels
Titel Name des Musiktitels
Track Track-Nummer des Titels auf einem Album
Typ Zeigt den Typ der Musikdatei z.B. Audiodatei
Zähler Zeigt an, wie oft der entsprechende Titel bereits ge- spielt wurde. Die Information ist dazu geeignet, bewährte und gern gespielte Titel schnell aufzu- finden. Die Hits-Angabe kann wieder auf 0 zurück gesetzt werden (siehe „4.8.1.1 Filearchiv-Menü“ auf Seite 58).
Summe Dauer Zeigt die aufsummierte Dauer der gesamten Playliste
Zuletzt Gespielt Zeigt das Datum und die Uhrzeit wann der Titel zuletzt gespielt wurde
 
Über die Navigationsleiste am unteren Rand von UltraMixer kann zwischen den beiden Ansichten von UltraMixer umgeschaltet werden.
Die Unterschiede zwischen der Arbeit mit zwei Playlisten und einer Waitlist werden in den folgenden Kapiteln dargestellt.

5.1.11.1.Playlisten-Ansicht #

In der 2-Playlisten-Ansicht ist jedem Player eine eigene unabhängig steuerbare Playliste zugewiesen. Jede Playliste kann separat abgespielt und gespeichert werden.

Über die Single/Continous Schaltfläche kann ausgewählt werden ob ein Titel einzeln (Single) oder eine ganze Playliste fortlaufend (Continous) abgespielt wird. Der Party/DJ Mode wirkt nur wenn der Auto-DJ aktiviert ist, mehr dazu in siehe „4.4.2.1 Auto-DJ“ auf Seite 32.

5.1.11.2.Waitlist #

In der Waitlist-Ansicht werden im Unterschied zur 2-Playlisten-Ansicht die beiden Sound- player aus einer einzigen Liste „bestückt“. Die Titel werden nacheinander abwechselnd in die beiden oberen Player geladen. Auf diese Weise ist sehr einfach ersichtlich welche Titel nacheinander gespielt werden.

Der Party/DJ Mode wirkt nur wenn der Auto-DJ aktiviert ist, mehr dazu in „4.4.2.1 Auto- DJ“ auf Seite 32.

5.1.12.Mixer #

Der Mixer bildet zusammen mit dem Soundplayer die wichtigste Arbeitsoberfläche von dem UltraMixer. Mit Hilfe des Mixers können u.a. Lautstärke, Klangfarbe und Klangcharakteristik der Titel variiert werden. Mit dem Crossfader überblendet man schnell und einfach zwischen den Playern.

Öffnen Sie dieses Fenster mit Linksklick auf MIXER in der Navigationsleiste am unteren Rand von UltraMixer oder mit Alt+F1.

  1. Lautstärke-Sektion („Volume“)

  2. Fading-Sektion

  3. Crossfader-Sektion

  4. Equalizer-Sektion

  5. Effekt-Sektion

5.1.12.1.Volume-Sektion #

Der Volume-Regler, oder auch Lautstärkeregler genannt, dient zur schnellen Änderung der Lautstärke oder um weiche Überblendungen zwischen beiden SoundPlayern zu erreichen.

Die LED-Anzeige neben dem Schieberegler gibt in Echtzeit die Gesamtlautstärke des Titels wieder. Sowohl der Volume-Regler als auch der Gain-Regler haben Einfluss auf diese Kenngröße.

Volume-Regler Funktionen:

  • Erhöhen oder verringern Sie die Lautstärke fließend, indem Sie den Regler mit gehaltener linker Maustaste nach oben oder unten verschieben.

  • Verändern Sie die Lautstärke, indem Sie den Mauszeiger auf den Volumen-Regler richten und anschließend das Scrollrad der Maus bewegen. Wird gleichzeitig die Umschalt-Taste festgehalten, verändert sich die Lautstärke in größeren Schritten.

  • Verändern Sie die Lautstärke sprunghaft, indem Sie mit einem Linksklick in den freien Reglerbereich klicken.

  • Wie alle Schieberegler kann auch der Volume-Regler mit der Maus schnell auf den Standardwert zurückgesetzt werden. Mit einem Rechtsklick auf den Regler wird dieser in die Maximum-Position gestellt.

    TIPP:

    Um die Lautstärke nur kurzzeitig zu verändern, nutzen Sie folgendes Reglerverhalten: Durch Festhalten der Umschalttaste und Ziehen mit der linken Maustaste kann der Regler langsam nach unten gezogen werden. Beim Loslassen der Maustaste springt er wieder zurück auf seine ursprüngliche Position. Wenn Sie statt dessen die rechte Maustaste verwenden (ohne Festhalten einer Taste), springt der Regler am Ende auf die Maximalposition.

5.1.12.2.Fading-Sektion #

  1. Fadingdisplay

  2. Fadingkurven

  3. Fading-Dauer-Schieberegler

  4. Auto-DJ , Sync und Talk-Over

Die Fading-Sektion (Fading = „Überblendung“) definiert, wie die Musik der beiden Player ineinander überblendet wird. Die rote Linie spiegelt dabei den Lautstärkeverlauf des linken Players, die grüne Linie den des rechten Players wieder. Ein hoher Kurvenwert einer Linie symbolisiert hierbei eine große Lautstärke, ein tiefer Wert dementsprechend eine geringe Lautstärke. Obiges Beispiel ist demnach wie folgt zu interpretieren: Wird der Crossfader von links nach rechts bewegt, verringert sich die Lautstärke des linken Players stetig, bis nichts mehr zu hören ist (rote Linie). Im gleichen Maße wird zeitgleich die Lautstärke des rechten Players erhöht (grüne Linie). Obiges Beispiel verleiht somit dem Crossfader seinen Namen („Cross“ zu dt. „Kreuz“).

Der Linienverlauf ist über verschiedene Fading-Modes definierbar. Hierfür stehen drei feste sowie eine frei einstellbare Fading-Kurve zur Verfügung.

 

Mit Hilfe des Fading-Dauer-Schiebereglers unterhalb des Displays, kann die Dauer der automatischen Überblendung bestimmt werden. Auf diese Einstellung wird während des Auto-DJ und bei Betätigung der Crossfader-Buttons zurückgegriffen.

5.1.12.3.Auto-DJ #

Der automatische DJ ist vor allem dann von Interesse wenn UltraMixer als Jukebox (z.B. in Bars oder Restaurants) verwendet werden soll. Der automatische DJ befindet sich unterhalb der Fading-Sektion („4.4.2 Fading-Sektion“ auf Seite 31).

Ist der Auto-DJ aktiviert, werden die Titel der Playlisten selbstständig vom UltraMixer der Reihe nach abgespielt und ineinander gemixt. Dabei ist es unerheblich ob die Waitlist- Ansicht oder 2-Playlisten-Ansicht aktiv ist. Vor Ablauf eines Titels wird automatisch der nächste Titel des anderen Players gestartet und mit Hilfe des Crossfaders eingeblendet („4.4.3 Crossfader-Bereich“ auf Seite 34). So entsteht ein pausenloser Musikmix, ohne das der  UltraMixer permanent bedient werden muss.

Auto-DJ verwenden:

  1. Laden und verteilen Sie die gewünschten Titel in beide Playlisten oder die Waitliste.

  2. Vergewissern Sie sich, dass die Volume-Regler beider Player aufgedreht sind.

  3. Vergewissern Sie sich, dass sich die Pitch-Regler beider Player in der 0% Position befinden.

  4. Aktivieren Sie mit Linksklick die Auto-DJ-Funktion. Die Schaltfläche leuchtet auf und die Wiedergabe des ersten Titels wird gestartet.

  5. Einige Sekunden vor Ablauf des Titels (Fading-Startzeit) wird automatisch der gegenüberliegende Player gestartet und und zum anderen Titel überblendet.

Überspringen eines Titels, ohne Auto-DJ zu unterbrechen:

Mit Linksklick auf NEXT wird der nächste Titel der gegenüberliegenden Playlist eigenständig gestartet und mit dem Crossfader eingeblendet. Während dieses Vorgangs ist die Schaltfläche ausgeschaltet. Der übersprungene Titel wird erst beendet, nachdem die Überblendung vollständig abgeschlossen wurde.

TIPP:

Titel, die mit der Auto-DJ-Funktion abgespielt werden, sollten zuvor normalisiert werden.

 

Die Party / DJ Schaltfläche bietet die Möglichkeit zwischen folgenden beiden Auto-DJ

Modi zu wechseln und befindet sich unter den Playlisten (Waitlist) in der Funktionsleiste.

Im Party-Modus werden, ausgehend vom geladenen Titel, alle darunter liegenden Titel abgespielt. Die gespielten Titel werden je nach ausgewählter Option in den UltraMixer Einstellungen entfernt oder verbleiben in der Playliste. Hauptmerkmal dieses Modus ist das die geladenen Titel grundsätzlich an der ersten Position in der Playlist stehen und Titel die geladen wurden werden grundsätzlich an die erste Position geschoben. UltraMixer entfernt jeden gespielten Titel immer, unabhängig von der ausgewählten Option in den UltraMixer Einstellungen.

5.1.12.4.Sync #

Durch die Sync-Funktion werden die Titel der beiden Player im Beat synchronisiert (siehe „5.6 Zwei Titel beat-synchron ineinander mixen“ auf Seite 84). Ist die Funktion aktiviert und der Auto-DJ an, so wird der neue Titel einmal vor dem Fading auf den aktuellen Titel synchronisiert. Ist der Auto-DJ ausgeschalten wird in kurzen Zeitintervallen (1 Sekunde) der jeweils zuletzt gestartete Titel an den bereits spielenden angeglichen.

5.1.12.5.Talk-Over #

Mit der Talk-Funktion wird die Lautstärke der Musikwiedergabe gesenkt, um beispielsweise in ein Mikrofon zu sprechen, ohne dabei übertönt zu werden oder sogar die Lautsprecher zu übersteuern. Ein Maus – Linksklick verringert die Lautstärke der Musik solange die Taste gedrückt ist. Ein Maus – Rechtsklick aktiviert die Funktion permanent.

Die Aktvierung des automatischen Talkover und alle nötigen Einstellungen finden Sie in Kapitel „6.6.1.2 Automatisches Talkover“ auf Seite 109.

Talk-Funktion: 
  1. Ein Linksklick auf die Schaltfläche senkt die Lautstärke der Musikwiedergabe.

  2. Die Schaltfläche leuchtet auf. Sie können nun in das Mikrofon sprechen.

  3. Ein weiterer Linksklick deaktiviert die Funktion und hebt die Lautstärke wieder an.

5.1.12.6.Crossfader-Bereich #

 

  1. Crossfader

  2. Crossfader-Buttons

  3. Monitor-Buttons („Vorhören“)

  4. Mute-Buttons („Stummschaltung“)

Der Crossfader wird zum Überblenden von Titeln in beiden Soundplayern genutzt. Dies funktioniert, indem die Lautstärken beider Titel verändert und sie gleichzeitig übereinander gelegt werden. So entsteht ein Musikmix ohne Pausen. Man ist aber nicht nur auf das einfache Überblenden beschränkt. Techno-und Hip-Hop-DJs nutzen diesen Regler, um z.B. kurze Titelausschnitte, sogenannte Samples, einzublenden und damit den aktuellen Titel zu verändern. Auch mit Hilfe der Mute-Buttons können nach etwas Übung nützliche Effekte erzeugt werden. Dem Erfindungsreichtum sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt.

5.1.12.7.Crossfader und Crossfader-Buttons #

Mit dem Crossfader kann zwischen der Musikwiedergabe von Player 1 auf Player 2 (und umgekehrt) gewechselt werden. Auf welche Art und Weise überblendet wird, wird durch die aktuelle Fadingkurve („4.4.2 Fading-Sektion“ auf Seite 31) bestimmt.

5.1.12.8.Equalizer-Sektion #

  1. Equalizer-Drehregler

  2. Panorama-Drehregler

  3. Monitor-Drehregler

  4. Gain-Drehregler

  5. Kill-Buttons

Bedienung der Drehregler:

  • Klicken und halten Sie mit der linken Maustaste auf den gewünschten Regler und verschieben Sie die Maus nach oben oder unten (siehe Kapitel „6.4 Mixing“ auf Seite 101).

  • Befindet sich der Mauszeiger über einem Drehregler, kann dieser mit dem Scrollrad der Maus gedreht werden. Wird gleichzeitig die Umschalt-Taste betätigt, bewegt sich der jeweilige Drehregler schneller.

  • Alle Drehregler können mit Rechtsklick auf ihre Standardposition zurückgesetzt werden.

    TIPP:

    Alle Drehregler werden nach dem Laden eines neues Titels in den Player standardmäßig zurückgesetzt. In den Einstellungen („6.4 Mixing“ auf Seite 101) kann diese Funktion deaktiviert werden. Die Regler behalten in diesem Fall die zuletzt eingestellte Position bei.

  • Equalizer-Drehregler

    Mit den Equalizer-Drehreglern können hohe („High“), mittlere („Mid“) und tiefe („Low“) Tonfrequenzen eines laufenden Musikstücks beeinflusst werden. Weist beispielsweise ein Titel zu laute hohe Frequenzen auf, kann mit dem High-Regler die Lautstärke dieser Töne verringert werden.

    Die EQs, wie sie auch genannt werden, können auch anderweitig genutzt werden. Oftmals dienen sie zur Betonung bestimmter Musikpassagen. Auf diesen Einsatzzweck zielen vor allem die Kill-Buttons. Mit diesen Schaltflächen können die entsprechenden Ton-Bereiche völlig „herausgeschnitten“ werden. Dies bietet sich z.B. beim Mixing an, um die Bässe herauszunehmen.

    Panorama-Drehregler

    Mit dem Pan- oder Panorama-Regler wird die Balance zwischen rechtem und linkem Stereokanal beeinflusst.

    Monitor-Drehregler

    Mit diesem Regler wird die Lautstärke des Monitor-Kanals gesteuert.

    Gain-Drehregler

    Mit dem Gain-Drehregler (dt. „Verstärkung“) kann die Wiedergabe eines Musiktitels verstärkt oder abgeschwächt werden. Diese Funktion wird vor allem dazu genutzt, um die Lautstärke eines Titels einzustellen, bevor dieser überhaupt abgespielt wird. Die Position des Gain-Reglers beeinflusst stets die im Volume-Regler („4.5.4 Master-Volume-Bereich“ auf Seite 44) eingestellte Wiedergabe-Lautstärke. Befindet sich beispielsweise der Volumen-Regler in der Maximumstellung, wird die Verstärkung des Gain-Reglers vollständig wiedergegeben.

    Kill-Buttons

    Die Killfunktion löscht den gewählten Frequenzbereich aus dem Audiosignal.

    Bedienung der Kill-Buttons:

    • Mit Linksklick auf einen „K“-Button wird der entsprechende Kill-Bereich aktiviert. Die Schaltfläche leuchtet auf. Ein weiterer Linksklick deaktiviert die Funktion wieder.

    • Ein Rechtsklick aktiviert die Kill-Funktion nur für die Dauer des Klicks.

5.1.12.9. Mute- und Monitor-Button #

Mit den Mute-Buttons kann der entsprechende Player schnell stumm geschaltet werden.

Mute-Button Funktionen:

  • Aktivieren Sie die Stummschaltung eines Players mit Linksklick auf den jeweiligen Mute-Button.

  • Ein weiterer Linksklick deaktiviert die Funktion wieder.

    Die Monitor-Buttons werden benötigt, um einen Titel mit den Kopfhörern vorhören zu können. So kann bereits während ein Titel über die Musikanlage läuft der nächste zu spielende Track ausgewählt und voreingestellt werden. Die dabei vorzunehmenden Einstellungen (z.B. Gain-Regler, EQ-Regler, Pitch-Regler, etc.) sind ebenfalls über den Monitor-Kanal hörbar.

    Die Monitor-Funktion kann nur genutzt werden, wenn mindestens zwei Soundkarten oder eine mehrkanalige Karte vorhanden sind (z.B. 5.1 Soundkarte). Nur bei diesen Karten können die Signale des Monitors und der Player auf verschiedene Kanäle aufgeteilt werden.

Monitor-Button-Funktionen: 
  • Aktivieren Sie mit einem Linksklick den Monitor-Button des Players, in welchem sich der vorzuhörende Titel befindet.

  • Dieser Monitor-Kanal ist nun aktiv; die Schaltfläche leuchtet auf.

  • Mit dem Monitor-Drehregler (1) können Sie die Lautstärke im Kopfhörer beeinflussen.

  • Deaktivieren Sie den Monitor-Kanal mit einem erneuten Linksklick.

5.1.12.10. Effekt-Sektion #

Mit den Reglern der Effekt-Sektion lässt sich die Klangcharakteristik eines Musikstücks in Echtzeit beeinflussen. UltraMixer enthält derzeit folgende Standardeffekte: Flanger, Cut- Off und Resonanz.

Bedienung der Effekt-Button:

    • Mit Linksklick auf einen Effekt-Button wird der entsprechende Effekt aktiviert. Die Schaltfläche leuchtet auf.

    • Ein weiterer Linksklick deaktiviert den Effekt wieder.

    • Ein Rechtsklick auf den Button aktiviert den Effekt nur für die Dauer des Klicks.

Bedienung der Drehregler: 
  • Klicken und halten Sie mit der linken Maustaste auf den gewünschten Regler und verschieben Sie die Maus nach oben oder unten (siehe „6.2.4 Bedienung“ auf Seite 96).

  • Befindet sich der Mauszeiger über einem Drehregler, kann dieser mit dem Rad der Maus gedreht werden. Wird gleichzeitig die Umschalttaste betätigt, bewegt sich der jeweilige Drehregler schneller.

  • Alle Drehregler können mit Rechtsklick auf die Standardposition zurückgesetzt werden.

    TIPP:

    Alle Drehregler werden nach dem Laden eines neues Titels in den Player standardmäßig zurückgesetzt. In den Einstellungen („6.4.1 SoundPlayer“ auf Seite 101) kann diese Funktion deaktiviert werden. Die Regler behalten in diesem Fall die zuletzt eingestellte Position bei.

5.1.13. Master #

Die Master-Sektion enthält die vier Bereiche Equalitzer, Recording, AGC und Master. Der Equalitzer dient zur akustischen Korrektur des Soundsignals. Der AGC-Bereich (von engl. Automatic Gain Control) dient der automatischen Lautstärkeregelung, die den Pegel auf ein bestimmtes Niveau normalisiert. Der Masterbereich enthält einen Gain- und einen Volumenregler, mit denen die Lautstärke des Summensignals (Ausgangssignal der Soundkarte) beeinflusst werden kann. Zuletzt genannt sei der Recordingbereich mit dem es ab UltraMixer 3 möglich ist, das „Gemixte“ aufzunehmen.

 

Öffnen Sie dieses Fenster mit Linksklick auf Master in der Navigationsleiste am unteren Rand von UltraMixer oder mit Alt+F3.

  1. 31-Band-Graphic-Equalizer

  2. Recording („Aufnahme“)

  3. AGC („Lautstärkeanpassung“)

  4. Master-Volume-Bereich

 

5.1.13.1.31-Band-Graphic-Equalizer #

  1. On-Button
  2. Frequenz-Schieberegler

  3. Menü-Button

Die Equalitzer-Sektion dient zur akustischen Korrektur des Ausgangssignals der Soundkarte(n) an die Sound-Anlage (PA-Anlage) und die räumliche Umgebung. Jeder Raum und jedes Hardware-Equipment kann unter Umständen unangenehme Eigenschaften besitzen, die die akustische Klangabstrahlung negativ beeinflussen. Dies kann sich beispielsweise durch dröhnende Bässe oder zu laute Mitten bemerkbar machen. Um diese schlechten Eigenschaften zu verringern, ist ein Schmalband-Equalizer ein unabdingbares Hilfsmittel. Dieses Gerät teilt den Hörbereich (20 Hz bis 20 kHz) in 31 kleine Frequenzbereiche, die in ihrer Intensität verstärkt oder abgeschwächt werden können. Da guter Klang eine entscheidende Rolle für das Gelingen einer Veranstaltung spielt sind gute Equalizer aber zumeist sehr kostenintensiv und wurde in UltraMixer zu einem 31-Band-Equalizer integriert.

Der 31-Band-Equalizer zerlegt das wahrnehmbare Hörspektrum in 31 Frequenzbereiche. Mit Hilfe des entsprechenden Schiebereglers kann jedes Frequenzband individuell verstärkt oder abgeschwächt werden. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Klangcharakteristik der Musikwiedergabe. Wie für alle Elemente einer Master-Sektion (Hardware oder Software) gilt:

Vor dem Mixen einstellen und währenddessen unverändert lassen bzw. nur geringfügig anpassen.

5.1.13.1.1.On-Button #

ON

Der On-Button aktiviert den 31-Band-Equalizer.

On-Button Funktionen:

  • Mit Linksklick auf diese Schaltfläche wird der Equalizer aktiviert. Die veränderten Positionen der Schieberegler machen sich im Summensignal bemerkbar.

  • Ein weiterer Linksklick deaktiviert den Equalizer. Diese Funktion ist hilfreich, um die Auswirkung der Regler auf den Klang besser feststellen zu können.

5.1.13.1.2.Frequenz-Schieberegler #

Mit den Frequenz-Schiebereglern kann die Klangcharakteristik perfekt an die Umgebungsbedingungen anpasst werden. Hierzu ist etwas Übung notwendig.

 Frequenz-Schieberegler Funktionen: 
  • Verschieben Sie mit gehaltener linker Maustaste den gewünschten Regler in die benötigte Position. Durch Verschiebung nach oben wird dieser Frequenzbereich verstärkt, eine Verschiebung nach unten senkt das Frequenzband ab.

  • Ein Linksklick in den freien Reglerbereich verschiebt den Regler sprunghaft an die entsprechende Position.

  • Mit Rechtsklick wird die neutrale Standardposition des Reglers wieder hergestellt.

    Eine Besonderheit stellt der rechte Schieberegler dar. Da bei Verstellung des Frequenz- Schieberegler die Lautstärke erhöht oder verringert wird, kann mit diesem Regler die Veränderung ausgeglichen werden.

5.1.13.2.Recording / Broadcasting #

 
  1.  Aufnahmezeit

  2.  Aufnahmeschaltfläche

  3.  Konfigurationsmenü

  4.  Gain-Drehregler

Mit UltraMixer ist es möglich, das „Gemixte“ aufzunehmen. Dieser Bereich beinhaltet eine Schaltfläche zur Aufnahme (2), eine Anzeige der Aufnahmezeit (1) sowie einen Gain-Drehregler (4), um die Aufnahmelautstärke zu verändern. Im Konfigurationsmenü (3) können relevante Aufnahmeparameter des Recordingbereiches von UltraMixer verwaltet werden. Darunter fallen das Aufnahmeformat (WAV, MP3), das Aufnahmeverzeichnis und der Name der Aufnahmedatei.

Wird das Standardaufnahmeverzeichnis nicht verändert so wird die aufgenommene Sequenz nach dem Stoppen im Filearchivbaum in der Gruppe Aufnahmen automatisch angezeigt.

Neu, direkt aus UltraMixer heraus kann Musik ins Internet gestreamt werden, mehr Informationen dazu erfahren Sie in diesem Abschnitt.

5.1.13.3.Automatic Gain Contol (AGC) #

 
  1. Gain-Drehregler

  2. On-Button

  3. Konfigurationsmenü

 

Die automatische Lautstärkeregelung (von engl. Automatic Gain Control) normalisiert den Soundpegel auf ein bestimmtes Niveau. Damit ist es möglich, unterschiedlich ausgesteuerte Lieder gleich laut wiederzugeben. Im Konfigurationsmenü können Sie verschiedene Voreinstellungen wählen oder die Funktion selbst anpassen.

5.1.13.4.Master-Volume-Bereich #

  1. Mute-Button

  2. Volume-Regler

  3. Master-Gain-Regler

  4. Master-Levels

 

In diesem Bereich wird die Lautstärke des Stereo-Ausgangssignals geregelt. Hierbei ist zu erwähnen, dass Veränderungen der 31-Band-Equalizer-Regler ausschließlich Auswirkungen auf die Gesamtlautstärke innerhalb von dem UltraMixer haben. Die Systemlautstärke Ihres Rechners wird dadurch nicht beeinflusst. Sie können diese somit bedenkenlos auf das Maximum stellen.

Mit dem Gain-Drehregler wird das Stereo-Ausgangssignal verstärkt oder abgeschwächt. Die Lautstärke wird dabei möglichst nah an die Übersteuerungsgrenze gelegt. Der Wert des Volumen-Drehreglers (0-100%) bezieht sich stets auf die Position des Gain-Drehreglers und dient somit dazu, die Lautstärke des ausgesteuerten Gain-Signals zu verändern. Die 100%-Stellung (Standardposition) des Volumen-Drehreglers gibt demnach das exakte Signal des Gain-Reglers wieder.

5.1.14.Inputs #

  1. Input Einstellungen

  2. An/Aus Schalter

  3. Equalizer

  4. Volume Regler

Typische Situationen für DJ‘s auf Veranstaltungen sind Programmpunkte wie Moderationen oder Präsentationen durch Gäste oder den DJ selbst. Hierfür sind Mikrofone, andere Musikquellen wie CD-Player oder Mediaplayer nötig, die über die Anlage wiedergegeben werden sollen.

Ab UltraMixer gibt es die Möglichkeit die Audiosignale der externen Geräte entsprechend auszusteuern und über die Anlage wiederzugeben. Bis zu drei verschiedene Inputquellen können nun von UltraMixer ausgesteuert werden.

Input Einstellungen

UltraMixer erkennt automatisch alle angeschlossenen Geräte, welche über das Einstellungsmenü (1) dem jeweiligen Inputkanal zugeordnet werden kann. Im selben Menü kann der Wiedergabekanal aber auch ein Kanal zum Vorhören der Quelle ausgewählt werden.

An/Aus Schalter

Der Inputkanal kann über den „On“-Schalter aktiviert oder über den „Monitor“-Schalter vorgehört werden.

Equalizer

Der Equalizer erlaubt es das Audiosignal der Inputquelle zu verändern und den räumlichen und akustischen Gegebenheiten anzupassen (Vergleich: „4.4.4 Effekt-Sektion“ auf Seite 38 ).

Volume Regler

Erlaubt die Wiedergabelautstärke der Inputquelle zu verändern.

5.2.FileArchiv #

Das FileArchiv ist eine Datenbank, die zur Organisation Ihrer Audio-Dateien genutzt wird. Ganz nach dem persönlichen Geschmack können neue Ordner angelegt und gruppiert werden. So bleibt auch bei großen Datenmengen die Übersicht gewahrt. Die Gruppierung erfolgt ausschließlich innerhalb des FileArchivs und nicht auf der Festplatte, da das Archiv nur Referenzen auf die physischen Dateien der Festplatte enthält.

Öffnen Sie dieses Fenster mit Linksklick auf Archiv in der Navigationsleiste am unteren Rand von UltraMixer oder mit Alt+F1.

  1. Filearchiv-Verzeichnis

  2. Archivtabel

5.2.1.Der erste Start #

Beim ersten Kontakt mit dem UltraMixer ist das Filearchiv noch leer und es soll nun gezeigt werden wie einfach diese gefüllt werden kann.

Titel hinzufügen:

Unterhalb der Playlisten, Waitlist, Wishlist oder Filearchivtabelle gibt es, wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben, die Funktionsleiste. Mit einem einfachen Klick auf das „+“-Zeichen öffnet ein Menü über das die Musik (einzelne Titel, ganze Verzeichnisse, CD- Titel, iTunes Titel, Playlisten, iTunes Playlisten) hinzugefügt werden kann (Vergleich: „5.2.1 „+“-Schaltfläche“ auf Seite 70).

Alternativ kann auch ein Mausrechtsklick auf die Liste ausgeführt werden und über ein Kontextmenü Musik hinzugefügt werden. Ebenso einfach können Titel direkt aus dem Explorer oder Finder per Drag and Drop in die Playlisten gezogen werden.

HINWEIS

Titel die nicht direkt einer Gruppe hinzugefügt werden, werden dem Ordner „Unsortiert“ hinzugefügt, damit sie später nach belieben im Filearchiv eingeordnet werden können.

Verzeichnis hinzufügen:

Sicher wird ein großer Teil der Musiksammlung bereits in Verzeichnissen strukturiert auf der Festplatte vorliegen. Mit einem einfachen Klick auf das „+“-Zeichen in der Funktionsleiste des Filearchivbaumes oder ein Maus Rechtsklick in den Baum können ganze Verzeichnisse, inklusive aller Unterverzeichnisse, ja sogar ganze Laufwerke hinzugefügt werden.

Im Ergebnis wird für jedes eingelesene Verzeichnis eine Gruppe mit dem Verzeichnisnamen angelegt, deren Inhalt in der Filearchivtabelle angezeigt wird, sobald diese ausgewählt sind.

5.2.2.Filearchiv-Gruppen #

 
  1. Filearchiv-Widget-Button

  2. Gruppenbaum

  3. Funktionsleist

5.2.2.1.FileArchiv-Widget-Button #

UltraMixer zeichnet sich gegenüber den Vorgängerversionen durch eine deutlich variablere Oberfläche aus und erlaubt damit eine individuellere Anpassung der Oberfläche an die Bedürfnisse des Nutzers. Aus dieser Tatsache heraus wurde der Filearchivbaum als Widget konzipiert, wodurch es möglich ist, den Gruppenbaum sowohl links aus auch rechts der FileArchiv-Tabelle anzuordnen.

5.2.2.2.Gruppenbaum #

1) Nutzergruppen (2) Systemgruppen

Nutzergruppen:

In den Verzeichnisbaum können über das Kontextmenü (Rechtsklick mit der Maus auf dieses Fenster) oder über die Funktionsleiste („+“- oder Werkzeug-Schaltfläche) eigene Musikverzeichnisse hinzugefügt werden. Dabei werden die Verzeichnisse mit dem selben Namen als Gruppe übernommen wie sie auf der Festplatte vorhanden sind. Es ist jederzeit möglich, die Gruppe neu zu benennen, eigene neue Gruppen anzulegen (z.B. über das Kontextmenü) oder Gruppen wieder zu entfernen. Es ist ebenfalls möglich, zur besseren Übersicht Gruppen einzufärben oder mit der Maus an andere Stellen zu verschieben. Es stehen eine Vielzahl von Funktionen zur Verfügung, die es dem Anwender erlauben, das FileArchiv seinen Bedürfnissen anzupassen.

TIPP:

Viele Nutzer haben Ihre Musik bereits auf dem Rechner strukturiert vorliegen. Fügen Sie daher einfach den obersten Ordner Ihrer Musikverzeichnisse in UltraMixer hinzu und Ihnen steht sofort Ihre gewohnte Musik-Verzeichnisstruktur zur Verfügung.

Systemgruppen:

Systemgruppen sind den Nutzergruppen übergeordnete Gruppen. Diese sind selbst bei einem leeren FileArchiv vorhanden. Diese Gruppen helfen das FileArchiv aufzubauen, geben einen strukturellen Überblick und zeigen die gespielten Titel. Gleichzeitig beinhaltet es die Ergebnisse einer Suche im Filearchiv.

 

Systemgruppen im Überblick:

  • Suchergebnisse: Wurde in UltraMixer eine Suche durchgeführt, werden die Ergebnisse in einem neuen Ordner unter der Systemgruppe „Suchergebnisse“ angezeigt.

  • Gespielte Titel: Zeigt alle gespielten Titel vorangegangener UltraMixer- Sitzungen an. Die Anzahl kann in den Einstellungen verändert werden.

  • Strukturiert: Im Ordner „Strukturiert“ sind automatisch alle Titel des Musikarchives entsprechend ihrer ID3-Tags in die Unterordner „Genres“, „Jahr“ , „Artist“ und „Tanzstile“ gruppiert.

  • Unsortiert: In diesem Ordner können alle Titel abgelegt werden, die noch keinen Platz im Filearchiv gefunden haben.

  • Aufnahmen: Alle Aufnahmen von UltraMixer werden standardmäßig in diesem Ordner abgelegt

 

TIPP:

Der große Vorteil der Gruppe „Strukturiert“ ist, das ähnliche ID3-Tag Einträge aufgezeigt werden und damit Inkonsistenz im Archiv behoben werden können.

Intelligente Gruppen: 

Neu in UltraMixer sind intelligente Gruppen. Bei einer intelligente Gruppe handelt es sich um eine Auswahl von Musiktiteln, die von UltraMixer automatisch aktualisiert wird sobald Änderungen im Filearchiv auftreten. Nach welchen Kriterien die Auswahl der Titel erfolgt kann der Nutzer dabei frei festlegen und kombinieren.

Erstellen Sie zum Beispiel eine Gruppe die alle Titel aus den 90er Jahren enthält, deren Rating >= 3 ist und deren Genre Rock ist (Siehe Abbildungen oben).

Intelligente Gruppen unterscheiden sich von den Nutzergruppen durch ein eigenes Gruppensymbol und können jederzeit bearbeitet werden (z.B. durch Doppelklick auf die Gruppe).

TIPP:

Intelligente Gruppen sind besonders nützlich um häufig auftretende Suchanfragen direkt als Gruppe im Filearchiv zu verankern.

5.2.2.3. Funktionsleiste im FileArchiv-Baum #

Die Funktionen der Schaltflächen unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von denen der allgemeinen Funktionsleiste.

Zusätzliche Funktionen des „+“-Button:

  • Neue Gruppe anlegen“

Zusätzliche Funktion des Einstellungsbuttons:

  • Suchordner leeren“. Alle Suchergebnisse werden gelöscht.

  • Gespielte Titel entfernen“. Über dieses Menü können die gespielten Titel entfernt werden.

  • Neue Gruppe anlegen“ erzeugt eine neue Gruppe; ein Ordner auf der Festplatte wird dabei nicht mit angelegt.

  • Neue Intelligente Gruppe anlegen“. Siehe „4.7.2.2 Gruppenbaum“ auf Seite 51.

  • Gruppe sichern“. Die ausgewählte Filearchivgruppe kann als Playlist (.m3u) aber auch als Textdatei (.csv) gespeichert werden.

  • Gruppe entfernen“ löscht eine Gruppe mit allen Inhalten auf dem FileArchiv. Die Ordner und Dateien auf der Festplatte werden dabei nicht mit gelöscht.

  • Gruppe umbenennen“. Über diesen Menüpunkt können Sie einer Gruppe einen neuen Namen geben. Der Name des Ordners auf der Festplatte wird dabei nicht mit verändert.

  • Gruppe einfärben“. Ganz nach Geschmack und zur besseren Orientierung kann die Gruppe eingefärbt werden.

  • Gruppe synchronisieren“. Durch die Synchronisierung der Gruppe werden sämtliche Pfade Ihrer Musiktitel aktualisiert. Eine Synchronisierung ist immer dann erforderlich, wenn Musikdateien oder Ordner auf Ihrem Computer hinzugefügt, gelöscht oder verschoben wurden und diese Veränderungen im FileArchiv sichtbar werden sollen.

Die Schaltfläche erlaubt das Ein- und Ausklappen weiterer Widget-Bereiche, die anschließend mit einem der zur Verfügung stehenden Widgets belegt werden können.

 

Aktiviert der Nutzer die Ordner-Schaltfläche (links), so werden alle Dateien eines Ordner inklusive aller Unterordner flach angezeigt. Der „Sperren“-Button (rechts) sorgt dafür, dass sämtliche Maus-Aktionen gesperrt werden. Dadurch wird verhindert, das versehentlich etwas im Baum verschoben wird.

 

5.2.3.Archivtabelle #

 
  1. Kopfleiste

  2. Titeltabelle

  3. Funktionsleiste

5.2.3.1.Kopfleiste #

 
  1. Expand-Button

  2. Pfadanzeige

Mit den Expand-Buttons können die Widgetbereiche links und rechts der Filearchivetabelle ein und ausgeblendet werden. Diese Funktion bietet die Möglichkeit, die Filearchivtabelle zu vergrößern und damit mehr Spalten anzeigen zu können. Die Pfadanzeige über der Filearchivtabelle hilft Ihnen gerade bei umfangreichen Filearchiven, den Überblick zu behalten. Diese Anzeige zeigt den aktuellen Ordner (rechts) und die nächsten direkt übergeordneten Ordner (links).

5.2.3.2.Titeltabelle #

Die Titeltabelle zeigt alle Musiktitel, die sich im aktuell ausgewählten Verzeichnis befin- den. Analog der „Organisation der Playliste“ im Abschnitt „4.3 Playlisten“ auf Seite 25, können die gewünschten Titelinformationen angezeigt werden und gruppiert werden. Wurde ein Titel in der aktuellen UltraMixer-Sitzung bereits einmal gespielt, wird dieser mit einem roten Punkt gekennzeichnet.

TIPP:

Die Titel der Archivtabelle lassen sich beliebig sortieren, dazu ist ein Klick mit der linken Maustaste auf den Spaltenkopf des entsprechenden Kriteriums notwendig. Ein erneuter Klick wechselt die Sortierrichtung zwischen auf und absteigend.

5.2.3.3.Funktionsleiste der Filearchiv-Tabelle #

  1. Hinzufügen , Entfernen , Einstellungen

  2. Suchfeld

Die Funktionen der Schaltflächen unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von denen der allgemeinen Funktionsleiste („5.2 Funktionsleiste“ auf Seite 70)

Hier soll auf das Kapitel „5.3 Titel in UltraMixer suchen“ auf Seite 47 verwiesen werden, welches weitere Suchmöglichkeiten aufzeigt.

5.2.4.Modus-Buttons #

Die Modus-Schaltflächen dienen dem Wechsel zwischen dem Archiv-, Mixer-, Inputs- und Master-Modus. Um in den gewünschten Modus zu gelangen, genügt ein Linksklick auf die jeweilige Schaltfläche.

Die Bereiche Master und Inputs nehmen eine Sonderstellung ein, denn nach der Aktivierung nehmen diese nicht die volle Fläche ein sondern werden über den zuvor ausgewählten Modus geblendet.

TIPP:

Die Modi Archiv und Mixer können auch deaktiviert werden, dadurch steht der Playlist mehr Platz zur Verfügung.

5.2.4.1. Filearchiv-Menü #

Eine Sonderstellung zwischen den Modus-Schaltflächen nimmt die Pfeil-Schaltfläche ein. Ein Linksklick auf diese Schaltfläche öffnet das Filearchiv-Menü.

Suche

Ein Linksklick auf den Menüpunkt „Suche“ öffnet die Detailsuche (siehe „5.3.6 Detailsuche“ auf Seite 76).

Importieren

Die folgenden Importmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

  • Eine bereits bestehende Datensicherung (UFA-Datei, für „UltraMixer-FileArchiv“) kann über die Funktion „UltraMixer-FileArchiv importieren“ wieder eingespielt werden.

  • Nach Wunsch automatisch angelegte Backups (Sicherungen) des UltraMixer Filearchivs können über „UltraMixer-FileArchiv-Backup importieren“ eingespielt werden.

  • BPM-Studio-FileArchiv importieren“ erlaubt es ehemaligen BPM-Studio Nutzern Ihr gesamtes Filearchiv direkt in UltraMixer zu übernehmen.

  • Des weiteren können iTunes-Playlisten in das Archiv importiert werden.

Exportieren

Die Datensicherung des FileArchivs geschieht über die Funktion „FileArchiv exportieren“. Dabei wird eine UFA-Datei (für „UltraMixer-FileArchiv“) gespeichert. Der Export des gesamten FileArchives als CSV-Datei (für „Character Separated Values“) bietet die Möglichkeit, das FileArchiv in einer externen Anwendung zu importieren (z.B. in Excel).

FileArchiv synchronisieren 

Durch die Synchronisierung des FileArchives werden sämtliche Pfade Ihrer Musiktitel aktualisiert. Eine Synchronisierung ist immer dann erforderlich, wenn Musikdateien auf Ihrem Computer hinzugefügt, gelöscht oder verschoben werden.

FileArchiv überprüfen (Konsistenz)

Alle Audio-Daten im FileArchiv werden als Verknüpfungen zu den eigentlichen Dateien auf der Festplatte abgelegt. Die Funktion „Prüfe Konsistenz“ überprüft, ob alle Verknüpfungen gültig sind und entfernt diese gegebenenfalls aus dem FileArchiv.

FileArchiv leeren

Diese Funktion entfernt den gesamten Inhalt des FileArchivs (Dateien und Gruppen). Auch beide Playlisten, Waitlist und Wunschliste werden geleert. Die Dateien werden dabei nicht von der Festplatte entfernt.

FileArchiv Statisik

Verschaffen Sie sich mit Hilfe dieser Funktion einen Gesamtüberblick über Ihr Filearchiv

Hits zurücksetzen

Jedes Abspielen eines Titels in den SoundPlayer (15 Sekunden oder 20%) wird von Ultra- Mixer registriert und im Datei-Fenster in der Spalte „Hits“ angezeigt. Diese Information ist vor allem dazu geeignet, bewährte und gern gespielte Titel schnell zu finden. Der Aufruf dieser Funktion setzt alle Hits auf den Wert 0 zurück.

ID3-Tags neu einlesen

Es werden alle Informationen aus den Dateien auf der Festplatte neu ins FileArchiv eingelesen.

Lautstärke normalisieren

Alle Titel im FileArchiv werden auf einen Referenzwert nach dem Replay-Gain-Standard normalisiert. Der Referenzwert ist in den Einstellungen einstellbar.

Titel analysieren

UltraMixer analysiert vollautomatisch die Geschwindigkeit und die Waveform der Musikdateien und übernimmt diese Informationen sofort in das FileArchiv.

FileArchiv ausklinken

Mittels dieser Funktion kann das Filearchiv ausgeklinkt werden, das heißt in einem zweiten Fenster angezeigt werden. Durch das Ausklinken ist mehr Platz für die Playlisten und das Filearchiv verfügbar. Somit kann ein ggf. vorhandener zweiter Monitor optimal genutzt werden.

5.2.4.2.Ansichts-Schaltflächen #

Die Ansichtsschaltflächen ermöglichen mit einem Linksklick den Wechsel zwischen den zwei Playlists und Waitlist-Ansichten.

5.2.4.3.Einstellungen-Schaltfläche #

Das UltraMixer Menü ist ein Kontextmenü, das allgemeine Informationen und Funktionen von UltraMixer enthält.

Vollbildmodus

Das UltraMixer Fenster wird auf Vollbildmodus umgeschaltet. Dabei werden der Fenster- Rahmen von UltraMixer sowie die Taskleiste (Windows) bzw. der Dock (Mac OS) ausgeblendet.

Dock anzeigen (nur MacOS)

Ist diese Option aktiviert wird auch im Vollbildmodus das Mac-Dock angezeigt.

In Tray minimieren (nur Windows)

UltraMixer wird in die Taskleiste minimiert (siehe Kapitel).

Waveform anzeigen

Hier kann der Nutzer bestimmen, ob die grafische Waveform angezeigt werden soll oder nicht. Befindet sich ein Häkchen vor „Waveform“, so ist die Waveform sichtbar.

Shortcuts anzeigen

Diese Funktion blendet die verfügbaren Tastenkürzel in der Bedienoberfläche ein.

Lizenz erwerben

Über diesen Link werden Sie zur UltraMixer Webseite weitergeleitet, auf der Sie eine Lizenz erwerben können.

UltraMixer freischalten

Über diese Funktion können Sie UltraMixer mit einer zuvor erworbenen Lizenz freischalten.

Über UltraMixer

Dieser Menüpunkt zeigt Versionshinweise zu UltraMixer an.

Auf Updates überprüfen

Bei bestehender Internetverbindung überprüft UltraMixer ob neue Updates zur Verfügung stehen.

Einstellungen

Über diesen Auswahlpunkt werden die detaillierten Einstellungen geöffnet, mit denen UltraMixer an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Beenden

Schließen Sie UltraMixer mit Linksklick auf „Beenden“

5.2.5.Widgetbereiche #

UltraMixer zeichnet sich durch eine stark vergrößerte Variabilität gegenüber der Vorgängerversion aus. Eine individuellere Anpassung an die Bedürfnisse des Anwenders ist vor allem durch die neuen Widgetbereiche (Vorrichtungsbereich) möglich. Widgetbereiche sind Bereiche, in denen verschiedene Zusatzfunktionen anzeigt werden können, die sogenannten Widgets (kleine Kniffe). Widgets sind kleine eigenständige Komponenten wie z.B. eine Uhr und können frei auf die Widgetbereiche verteilt werden.

UltraMixer verfügt über Widgetbereiche zwischen den Soundplayern und zu beiden Seiten des Filearchives. Je nach Einstellung können bis zu 7 Widgets zur gleichen Zeit angezeigt werden. In der folgenden Abbildung sind die Widgetbereiche markiert.

Durch die neuen Widgetbereiche im UltraMixer wird die Software deutlich flexibler, da die Funktionen nach eigenem Ermessen ausgewählt und verteilt werden können.

TIPP:

Zusätzlich kann der Anwender entscheiden, ob ihm ein oder zwei Widgets angezeigt werden. Diese Einstellung kann ebenfalls über das Widgetmenü vorgenommen werden. Dazu muss lediglich „Zeige 2 Widgets“ geklickt werden. Befindet sich ein Häckchen vor dieser Option, so werden dem Anwender bereits zwei Widgets angezeigt.

Die folgenden Widgets werden zwischen den Soundplayern bzw. den Playlisten und neben dem FileArchiv angezeigt:

1. Bild

2. Cover (FA)

3. Cover (A/B)

4. Fading

5. Info

6. Midi

7. Notizzettel

8. Sampler

9. Special FX

10. Uhr



  1. Midi

5.2.5.1. Bild #

Hier besteht die Möglichkeit, ein benutzerdefiniertes Bild einzublenden.

5.2.5.2.Cover (FA) #

Viele MP3 Dateien enthalten das Cover oder andere Abbildungen der Original-CD. Sind diese vorhanden, werden sie beim Durchsuchen des FileArchives angezeigt.

5.2.5.3. Covers (A/B) #

Soweit vorhanden, werden die Cover der geladenen Titel des rechten und linken Players angezeigt.

5.2.5.4.Fading #

Dieser Bereich ist identisch der Fading Sektion, welche in Kapitel siehe „4.4.2 Fading Sektion“ auf Seite 31 beschrieben wird.

5.2.5.5. Info #

Im Info-Panel wird über aktuelle Neuigkeiten rund um UltraMixer informiert. Dieses Feature benötigt eine Internetverbindung und kann auf Wunsch in den globalen Einstellungen (Menüpunkt „Aussehen“) deaktiviert werden.

5.2.5.6.Midi #

In Abhängigkeit vom angeschlossenen Midicontroller können hier Einstellungen des Controllers vorgenommen werden.

5.2.5.7.Notizzettel #

Hier kann sich der Benutzer eigene Notizen erstellen. Diese Funktion ist besonders dann vom Vorteil, wenn in Stresssituationen schnell etwas notiert werden muss.

5.2.5.8.Sampler #

Der Sampler besteht aus 16 so genannten Slots, welche jeweils mit kurzen Musikdateien (Samples) bestückt werden können. Die 16 Sampler-Slots werden durch 16 Schaltflächen repräsentiert, welche unabhängig voneinander bedient und konfiguriert werden können.

Leere Slots sind durch eine graue Farbhinterlegung gekennzeichnet, dagegen werden geladene und verwendbare Slots mit schwarzen Knöpfen dargestellt.

Mit Rechtsklick auf einen der Buttons erscheint ein Konfigurationsmenü. Hier können für den jeweils angewählten Slot Einstellungen zur Funktionalität getroffen werden. Des weiteren kann dort die Slot Lautstärke eingestellt und der Slot Name vergeben werden.

Ist das Kopfhörer Symbol aktiviert wird jedes Sample über den Previewplayer abgespielt und kann so vorgehört werden.

Loop: Sample wird in einer Schleife abgespielt
DirectPlay: Verändert das Verhalten des Sampler-Buttons. Wird DirectPlay angewählt, spielt das Sample nur so lange, wie die Maustaste gehalten wird.
Ausblenden bei Stop: Ist diese Option angewählt, wird ein Sample beim Stoppen nicht abrupt beendet, sondern sanft ausgeblendet.
PlayOver: Wird diese Option genutzt, regelt der Sampler beim Abspielen die Lautstärke des SoundPlayers auf eine vorbestimmte Lautstärke herunter. Dazu kann in den Sampler Einstellungen eine Ziellautstärke angegeben werden.

Unterhalb der Sample Slots gibt es den Button „Einstellungen“. Durch Drücken darauf kann der Anwender folgenden Aktionen durchführen:

  1. Sample-Bank bearbeiten
  2. Sample-Bank zurücksetzen
  3. Sample-Bank laden
  4. Sample-Bank speichern
  5. Sample-Bank speichern unter
  6. Sample-Bank zurücksetzen
  7. Einstellungen

Mit dem daneben platzierten Regler kann ebenfalls die Lautstärke eingestellt werden

5.2.5.9.Special FX Widget #

Über dieses Widget können spezielle Effekte für einen der beiden Player ausgelöst werden. Es stehen folgende Effekte zur Verfügung:

  • Brake: Bremst den Titel kurz bis zum Stillstand ab und startet ihn anschließend wieder.
  • Backspin: Simuliert virtuell ein kurzes rückwärts drehen des Plattentellers.
  • ForwardSpin: Simuliert virtuell ein kurzes vorwärts drehen des Plattentellers.
  • Reverse: Spielt den Titel rückwärts ab.

5.2.5.10.Uhr #

Die Uhr wird hier angezeigt.

TIPP:

Mittels Links oder Rechtsklick auf die Uhr kann zwischen verschiedenen Anzeige-Modi umgeschalten werden.

Außerdem gibt es rechts neben dem FileArchiv noch diese Widgets:

5.2.5.11.Wishlist #

Dies ist eine Wunschliste, auf der sich der DJ Titelwünsche merken kann.

5.2.5.12.Waitlist #

Hier werden die Titel der beiden Playlisten in einer Playlist angezeigt (Wechsel von zwei Playlisten zu einer Playlist). Dies bringt den Vorteil dass der Anwender genau sieht welche Titel hintereinander gespielt werden.

5.2.6.Videofunktionen #

UltraMixer 5 Pro Entertain bringt  neue Videofunktionen mit. Diese werden im folgenden
erklärt.
Allgemeines: Um die Videofunktionen nutzen zu können müssen erst die Widgets eingeschaltet
werde.

 

5.2.6.1. Videokonfiguration #

Die Videokonfiguration besteht aus 6 Sektionen.

  • Allgemein
  • Hintergrundbild
  • Slideshow
  • Logo
  • Live Text
  • Webcam

5.2.6.2.Allgemein #

Im Bereich "Allgemein"  können verschiedene Optionen gewählt werden.
Dabei kann zum Beispiel der Crossfader unabhängig von dem Audiocrossfader
geschaltet werden. Es können visuelle Effekte ausgewählt, die abgefeuert
werden, wenn einmal kein Video abgespielt wird. Außerdem ist es möglich eine
Bauchbinde beim Titelwechsel einzublenden.


5.2.6.3.Performanceoptimierungen: #

Ein wichtiger Bestandteil des Allgemein-Bereiches sind die Elemente zur 
Performance-Optimierung. So können Blend-Effekte der Grafikkarte abgeschalten werden.
Weiche Übergänge können benutzt werden oder es können auch alle gleichzeitigen Ausgaben
abgeschalten werden (mehrfache Video Displays). Für die Videowiedergabe kann man
die Frameraten einstellen bzw. den verwendeten Videodekodierungspuffer anpassen.
Richtwert: Je langsamer der Rechner, desto
höher der Puffer und desto niedriger sollte
die Framerate sein.

5.2.6.4.Hintergrundbild #

Hier kann ein Hintergrundbild gewählt werden. Dieses wird angezeigt, wenn kein Video, 
keine Slideshow und keine Visualisierung läuft.

5.2.6.5. Slideshow #

Ein Ordner mit Bildern kann als Slideshow angezeigt werden. Dazu stellt man die
Anzeigedauer und die Überblendeffekte ein. Dieses wird angezeigt, wenn kein
Video und keine Visualisierung läuft.

5.2.6.7.Live Text #

Live-Ankündigungen mittels formatierbarem Text können mit der Live-Text-Funktion
angezeigt werden. Dieser Text läßt sich oben, mittig oder unten anzeigen. Der Text ist
immer sichtbar.

5.2.6.8.Webcam #

Eine lokale USB-Webcam oder eine Netzwerk-Kamera können mit der Webcamfunktion
angezeigt werden. Das Bild ist somit eingeblendet und immer sichtbar.

5.3.So gehts in UltraMixer #

5.3.1.Allgemeines Bedienkonzept #

5.3.1.1.Prinzipielle Mausfunktionen #

Alle wichtigen Funktionen von UltraMixer sind mit der Maus erreichbar. Dabei gelten prinzipielle Bedienregeln:

Einfacher Klick mit der linken Maustaste (Linksklick):

• •

Schaltflächen oder Buttons werden aktiviert oder wieder deaktiviert.

In Tabellen werden ein oder mehrere (mit optional festgehaltener Umschalt- oder Strg-Taste) Titel ausgewählt, markiert und so farblich hinterlegt.

Funktionen und Ereignisse in Kontextmenüs werden gewählt mit:

Doppelter Klick mit der linken Maustaste:

• • •

Dreh- und Schieberegler werden auf ihre Standardposition zurückgesetzt (optional auch per einfachem Rechtsklick).

In Tabellen können Titel geladen werden (die Doppelklickfunktion ist in den Einstellungen veränderbar).

Dateien können geöffnet werden.

Linke Maustaste halten + weitere Aktionen:

  • Dreh- und Schieberegler können gedreht bzw. verschoben werden.
  • Audio-Dateien können verschoben (Drag & Drop) oder geladen werden.
  • Scroll-Leisten können verschoben werden. Einfacher Klick mit der rechten Maustaste (Rechtsklick):

• •

Dreh- und Schieberegler werden auf die Standardposition zurückgesetzt (optional auch per schnellem Doppelklick mit der linken Maustaste).

Kontextmenüs für weitere Funktionen können geöffnet werden.

Dreh und Schieberegler können kurzzeitig gedreht bzw. verschoben werden und springen beim Loslassen in ihre Standardposition zurück.

Die Bedienung aller Elemente wird an entsprechender Stelle noch einmal ausführlich
erklärt. 

5.3.1.2. Bedienung mit Tastatur #

Die Tastatur dient dazu, den Funktionsumfang der Maus zu erweitern. Weiterhin können mit so genannten Shortcuts (engl. für Tastaturbefehle, Tastenkombinationen oder Tastenkürzel) die wichtigsten Funktionen erreicht werden. Die Bedienung von UltraMixer kann damit effizienter und schneller durchgeführt werden. Die wichtigsten Regeln für Shortcuts lauten (bis auf ein paar wenige Ausnahmen):

Grundregeln für die Bedienung mittels Shortcuts:

• • •

Tastenkombinationen mit der Strg-Taste lösen Funktionen aus, mit denen die linke Seite von UltraMixer beeinflusst wird.

Kombinationen mit der Umschalttaste (fachsprachlich auch Shift-Taste) sind für die rechte Seite von UltraMixer zuständig.

Kombinationen mit der Alt-Taste lösen allgemeine Funktionen aus.

Hinzu kommen bestimmte Tasten, die nach Belieben in den „Einstellungen“ verändert werden können. Auf die Standard-Tastenkürzel wird an entsprechender Stelle hingewiesen. Eine vollständige Auflistung aller Shortcuts ist in Kapitel 9 zu finden.

5.3.2. Funktionsleiste #

 
  1. Hinzufügen, Entfernen, Einstellen

  2. Titelinformationen

  3. Zusatzfunktionen

Unterhalb der Playlisten, der Filearchiv-Tabelle und des Filearchiv-Baumes befindet sich je eine Funktionsleiste. Auf der linken Seite befinden sich Schaltflächen, die direkt Einfluss auf die angezeigte Liste nehmen (z.B. Titel hinzufügen oder entfernen). Im mittleren Bereich werden Informationen zu allen Titeln angezeigt (z.B. Titelanzahl, falls vorhanden). Auf der rechten Seite befinden sich Schaltflächen, die beim arbeiten mit der Liste von Bedeutung sein können (z.B. Single/Tracks-Mode).

5.3.2.1.„+“-Schaltfläche #

Über diese Schaltfläche ist es möglich Musik hinzuzufügen. Nach einem Linksklick öffnet sich ein Kontextmenü das es erlaubt, einzelne Titel und ganze Verzeichnisse mit allen enthaltenen Audio-Dateien, Audio-Daten von CDs, bereits vorhandenen Playlisten sowie  iTunes- Playlisten hinzuzufügen.

5.3.2.2.„-“-Schaltfläche #

Nach einem Linksklick auf diese Schaltfläche werden die momentan markierten Titel aus der Liste entfernt. Damit ist es möglich, mit nur einem Klick schnell unerwünschte Titel aus der Liste zu entfernen. Wie bei allen „Lösch“-Funktionen innerhalb von dem UltraMixer wird auch mit dieser Funktion nie etwas von der Festplatte gelöscht sondern lediglich die logischen Verknüpfungen aus der jeweiligen Liste entfernt.

5.3.2.3.Einstellungen #

  1. Titel in Soundplayer laden

  2. Titel auf anderen Listen verteilen

  3. Weitere Musik hinzufügen

  4. Entfernen und markieren

  5. Von Festplatte löschen

  6. Liste speichern

  7. Bearbeiten, Analysieren, Extras

Titel in Soundplayer laden

Der oder die aktuell ausgewählten und markierten Titel können über diese Menüpunkte in den jeweiligen Soundplayer geladen werden.

Titel zu anderen Listen hinzufügen („Verteilen auf“)

In Abhängigkeit von der gewählten Ansicht (2-Playlist- oder Waitlist-Modus) können die ausgewählten und markierten Titel zu einer anderen Liste hinzugefügt oder auf mehrere andere Listen verteilt werden.

Weitere Musik hinzufügen

Dieser Menüpunkt erlaubt es Ihnen, weitere Musik hinzuzufügen.

Entfernen und markieren

Erlaubt es, alle Titel mit einem Klick zu selektieren, zu entfernen oder nur markierte Titel zu entfernen.

Von Festplatte löschen

Diese Funktion löscht die ausgewählten Dateien von der Festplatte! Standardmäßig werden sie dabei wie gewohnt in den Papierkorb verschoben. Diese Sicherheitsmaßnahme kann in den Einstellungen deaktiviert werden.

Liste speichern

Der Inhalt der Filearchivtabelle kann als gesamte Playlist (.m3u) oder als Textdatei (.csv) für die spätere Bearbeitung (z.B. Excel) abgespeichert werden.

Bearbeiten, Analysieren, Extras

Über diese Menüpunkte können die ID3-Tags bearbeitet, Titel normalisiert oder die BPM (Beats pro Minute) berechnet werden. Ebenfalls können die ausgewählten Titel im Finder angezeigt oder auch als Playlist exportiert werden.

5.3.3.Titel in UltraMixer suchen #

UltraMixer bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten Titel zu suchen, die im weiteren Verlauf näher erläutert werden.

Diese Suchmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  1. Schnellsuche

  2. Spalten-Schnellsuche

  3. Filtersuche

  4. Markierer

  5. Live-Suche

  6. Detailsuche

  7. Tabellensuche

5.3.3.1.Schnellsuche #

Die Schnellsuche ist eine sehr einfache Möglichkeit, in UltraMixer einen Titel im gesamten Filearchiv zu suchen, und wird daher am häufigsten verwendet. Diese Suche befindet sich in der Filearchiv-Ansicht in der Funktionsleiste am unteren Rand der Filearchiv-Tabelle.

Steht neben dem Lupensymbol nicht „Suche“, muss vorher mit einem Linksklick auf die Lupe die Suchart auf „Suche“ gestellt werden.

Um einen Titel zu suchen, muss in das Textfeld geklickt und der Suchbegriff darin eingegeben werden. Damit die Suche durch das gesamte Filearchiv beginnt, muss die Eingabetaste (Enter) gedrückt werden.

Wurden Titel gefunden die mit dem Suchbegriff übereinstimmen, wird ein neuer Suchergebnisordner angelegt, der alle Suchergebnisse enthält. Der Ergebnisordner befindet sich im Filearchivbaum im Systemordner „Suchergebnisse“ . Abschließend wird automatisch der neu erstellte Ordner ausgewählt um direkt auf die Suchergebnisse zugreifen zu können.

5.3.3.2.Spalten-Schnellsuche #

Im Gegensatz zur Schnellsuche die nach dem Suchbegriff im kompletten Datensatz sucht, ist ebenfalls eine Schnellsuche mit Eingrenzung der Suchergebnisse über Angabe von Spalten möglich.

Ein Beispiel: Wird in der Schnellsuche „Nena“ eingegeben so erscheinen alle Titel die in irgendeinem Attribut (z.B. auch Kommentar oder Dateiname) „Nena“ enthalten, in der Ergebnisliste.

Wird hingegen „Artist: Nena“ eingegeben so werden ausschließlich Titel gefunden die im Artist „Nena“ enthalten.

TIPP:

Möchten Sie die Suchergebnisse noch weiter verfeinern, dann können weitere Spalten hinzugenommen werden. z.B.: „Artist: Nena Rating: 3-5“

5.3.3.3. Filtersuche #

Ist der Ordner mit der gesuchten Musik bereits bekannt, kann es zielführender sein, bestimmte Titel dieses Ordners herauszufiltern. Diese Suche befindet sich ebenfalls im Filearchiv in der Funktionsleiste am unteren Rand der Filearchiv Tabelle.

Steht neben dem Lupensymbol nicht „Filter“, muss vorher mit einem Linksklick auf die Lupe die Suchart auf „Filter“ eingestellt werden.

Nach jedem eingegebenen Zeichen werden alle Titel des Ordners, die mit der Eingabe übereinstimmen herausgefiltert. Wurde ein Zeichen zu viel eingegeben, kann es einfach wieder entfernt werden und das Filterergebnis wird sich automatisch anpassen.

TIPP:

Ein neuer Ordner mit den Filterergebnissen wird in den Suchergebnissen gespeichert, wenn nach der Filtersuche „Enter“ gedrückt wird (siehe Schnellsuche).

5.3.3.4.Markierer #

Über die Markierer-Suche werden alle Titel in der Filearchivtabelle rot markiert, die mit dem Suchbegriff übereinstimmen.

HINWEIS:

Steht neben dem Lupensymbol nicht „Markierer“, muss vorher mit einem Linksklick auf die Lupe die Suchart auf „Markierer“ gestellt werden.

Analog zu den vorangegangenen Suchoptionen werden alle markierten Titel beim Drücken von „Enter“ in einem neuen Suchordner zusammengefasst.

5.3.3.5.Live-Suche #

Befindet man sich in der Filearchivtabelle oder in einer Playliste und man möchte schnell zu einem bekannten Titel gelangen, dann sollte die Live-Suche gewählt werden. Nach Eingabe der ersten Buchstaben wird der erste übereinstimmende Titel automatisch selektiert.

HINWEIS:

Damit die Live-Suche verwendet werden kann, muss sie in den Einstellungen von UltraMixer aktiviert werden.

Um die Live-Suche zu verwenden, muss die zu durchsuchende Tabelle fokusiert sein. D.h. die Tabelle muss zuvor einmal kurz mit der Maus angeklickt oder mit der entsprechenden Tastenkombination aktiviert worden sein. Anschließend kann „blind“ mit dem tippen der Buchstaben begonnen werden. Das Suchfeld muss dazu nicht aktiviert sein.

5.3.3.6.Detailsuche #

Gibt es im Archiv Interpreten oder Bands, die mit mehreren Titeln vertreten sind, kann eine detaillierte Suche notwendig werden. In den Detailsuche-Dialog gelangt man durch einen Klick auf die Pfeilschaltfläche, die sich rechts neben der Archivschaltfläche in der Navigationsleiste befindet. Es erscheint ein Menü, indem der Menüpunkt „Suche“ ausgewählt werden muss, damit sich der Detailsuche Dialog öffnet. Optional kann das Tastenkürzel Alt+F (Mac: Apfel+F) gedrückt werden.

5.3.3.7.Tabellensuche #

Zuletzt noch eine Suchmöglichkeit die vielleicht bereits aus anderen Anwendungen bekannt ist. Durch drücken der Tastenkombination Strg+F erscheint ein weiterer Such- Dialog.

Nach Eingabe des Suchbegriffes wird der erste übereinstimmende Titel automatisch selektiert.

TIPP:

Durch erneutes Drücken auf „Weitersuchen“ springt die Selektion zu weiteren Treffern

5.3.4.Vorhören von Titeln #

DJs benötigen zur Ausübung Ihrer Arbeit eine Möglichkeit, Musiktitel vorhören zu können. Ohne den laufenden Titel zu unterbrechen. UltraMixer bietet zwei Möglichkeiten Titel vorab anzuhören. Die erste Möglichkeit ist, das Vorhören über die Monitorfunktion und als zweite Möglichkeit kann der Titel über einen eigenständigen Player vorgehört werden.

5.3.4.1. Vorhören über den Monitor #

Ist bereits ein Titel in einem Player geladen, kann dieser über die Monitorfunktion vorgehört werden. So kann, während ein Titel über die Musikanlage läuft, der nächste zu spielende Track ausgewählt und voreingestellt werden. Die Monitor-Funktion kann nur genutzt werden, wenn mindestens zwei Soundkarten oder eine mehrkanalige Karte vorhanden ist. Nur bei diesen Karten können die Signale des Monitors und der Player auf verschiedene Kanäle aufgeteilt werden. Besitzen Sie nur eine einfache Soundkarte, hat die Betätigung der Monitor-Buttons keine Auswirkung.

Die Monitor-Buttons befinden sich im Mixerbereich links und rechts neben dem Crossfader. Alle Einstellungen (z.B. Gain-Regler, EQ-Regler, Pitch-Regler etc.) die vorgenommen werden, sind über den Monitor-Kanal hörbar.

Monitor-Button Funktionen:

  • Aktivieren Sie mit einem Linksklick den Monitor-Button des Players, in welchem sich der vorzuhörende Titel befindet.

  • Dieser Monitor-Kanal ist nun aktiv; die Schaltfläche leuchtet auf. Mit dem Monitor-Drehregler () können Sie die Lautstärke im Kopfhörer beeinflussen.

  • Deaktivieren Sie den Monitor Kanal mit einem erneuten Linksklick.

TIPP:

Zum Angleichen der Geschwindigkeit oder der Lautstärke des vorzuhörenden Titels an den laufenden Titel ist es oft sehr hilfreich, beide Musikstücke im Kopfhörer gleichzeitig zu hören. Aktivieren Sie dazu beide Monitor Schaltflächen.

 

5.3.4.2. Vorhören über den Previewplayer #

Wenn die Titel einer Playliste zusammengestellt werden oder mit dem Filearchiv gearbeitet wird, kann es notwendig sein, einen Titel vorab anzuhören. Sowohl in der Playlist-, Waitlist-, Wishlist- oder der Filearchiv-Tabelle kann die Previewplayerspalte (PP) eingeblendet werden. Für alle Titel dieser Listen kann mit einem Linksklick auf das Symbol der ausgewählte Titel über einen Previewplayer angehört werden.

Im folgenden wird der Previewplayer und dessen Steuerelemente dargestellt (Zeilenweise von Links nach Rechts).

  1. Previewplayer schließen

  2. Titelanzeige

  3. Stecknadel

  4. Play- / Stopbutton

  5. Spulbalken

  6. Rückwärts spulen

  7. Vorwärts spulen

  8. Vorheriger Titel

  9. Nächster Titel

  10. Abgelaufene Zeit

  11. Verbleibende Zeit

  12. Lautstärkeregler

Über die Stecknadel (3) kann der Previewplayer an einem beliebigem Ort festgepinnt werden und wird beim nächsten Titel wieder an dem selben Ort erscheinen. Ist die Pin Funktion deaktiviert, erscheint der Player jedesmal unterhalb des Titel, der vorgehört wird.

HINWEIS

Der Player wird beendet, wenn die Ansicht oder der Modus in UltraMixer gewechselt wird, damit schnelle plötzlich notwendige Eingriffe möglich bleiben.

5.4.Streaming/ Broadcasting #

Unter diesem Motto: „Mit dem UltraMixer die ganze Welt erreichen!“, steht dieses Kapitel. Denn seit es dem UltraMixer gibt, ist es möglich, die mit UltraMixer erstellten Musikmixes als Stream im Internet anzubieten. Es stehen im Moment mit Mixlr, SHOUTcast und Icecast drei verschiedene Streaming- Serveranbindungen zur Verfügung um unendlich viele Nutzer mit Musik zu begeistern.

5.4.1.Mixlr Sendevorraussetzungen: #

Die folgenden Vorraussetzungen sind notwendig, um mit Mixlr und UltraMixer Musik ins Internet zu streamen.

1. Sie benötigen einen Account bei einem der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter oder bei der Musikerplattform Soundcloud.

  1. Melden Sie sich auf „www.mixlr.com“ mit einem der unter                (1) genannten Accounts an

Bevor die Musik übertragen werden kann muss in UltraMixer noch die Verbindung zum Streamingserver hergestellt werden. Wechseln Sie dazu in den Masterbereich und öffnen Sie die Recording/Broadcasting Einstellungen.

 

Wählen Sie nun als Servertyp Mixlr aus, vergeben Sie einen Broadcastnamen und eine Kategorie. Anschließend vergeben Sie noch das Mixl Login und tragen das Passwort ein. Jetzt können Sie die Einstellungen übernehmen. Mit einem Klick auf den Recordbutton startet die Aufnahme.

Empfangsvorraussetzungen:

Damit Ihre Zuhörer den Musikstream empfangen können, genügt es, wenn sie die Internetseite www.mixlr.com aufrufen und dann unter der entsprechenden Kategorie den entsprechenden Livestream auswählen.

 

5.4.2.SHOUTcast Sendevorraussetzungen: #

Bevor die Musik mit dem UltraMixer über SHOUTcast ins Internet gestreamt werden kann sind folgende Vorbereitungsschritte notwendig:

  1. Laden Sie sich von „www.shoutcast.com“ den SHOUTcast Server zum erstellen eines eigenen Internetradios herunter.

  2. Installieren Sie die Serversoftware.

  3. Im Installationsverzeichnis befindet sich eine Initialisierungsdatei („sc_serv.ini“) die alle relevanten Servereinstellungen enthält und entsprechend angepasst werden muss. Die Datei kann mit einem gewöhnlichen Texteditor geöffnet und bearbeitet werden. In der Datei wird unter anderem der Loginname, das Passwort, die Port- nummer, oder aber die maximale Zuhöreranzahl festgelegt.

  4. Nach der Konfiguration der Initialisierungsdatei speichern Sie die Einstellungen und starten Sie das Serverprogramm.

  5. Starten Sie UltraMixer.

 

Bevor die Musik übertragen werden kann,  muss in dem UltraMixer noch die Verbindung zum Streamingserver hergestellt werden. Wechseln Sie dazu in den Masterbereich und öffnen Sie die Recording/Broadcasting Einstellungen.

Hier sind die URL des Streamingrechners und Port, sowie der Loginname und das Passwort aus der Initialisierungsdatei einzutragen. Nach Eingabe aller Verbindungsdaten können die Einstellungen übernommen werden und das Steaming kann im Anschluss mit einem Klick auf den Aufnahmebutton gestartet werden.

Empfangsvorraussetzungen:

Damit Ihre Zuhörer die Musik empfangen können, benötigen Sie diese einen SHOUTcast kompatiblen Serverclient z.B.: Winamp, Mediaplayer oder iTunes. Dort wird die Sendeadresse geöffnet und schon kann der Musikstream empfangen werden.

Die Sendeadresse setzt sich wie folgt zusammen: „http://“ + „IP Adresse des Servers“ + „:“ + „verwendeter Port“.

Die IP Adresse des Servers kann durch Aufruf der Seite „www.wieistmeineip.de“ ermittelt werden.

 

5.4.3. Icecast Sendevorraussetzungen: #

Bevor die Musik mit dem UltraMixer über Icecast ins Internet gestreamt werden kann sind folgende Vorbereitungsschritte notwendig:

  1. Laden Sie sich von „www.icecast.org“ den Icecast Server zum Erstellen eines eigenen Internetradios herunter.
  2. Installieren Sie die Serversoftware und starten Sie diese.
  3. Konfigurieren Sie den Server über das Konfigurationsmenü.
  4. Starten Sie UltraMixer.
  5. Geben Sie die Verbindungsdaten in den Broadcasting Einstellungen in UltraMixer ein. (Siehe „5.5.2 SHOUTcast“ auf Seite 82)
  6. Starten Sie das Recording.

Empfangsvorraussetzungen:

Die Empfangsvorraussetzungen sind analog den SHOUTcast Empfangsvorraussetzungen (siehe oben).

5.5.Zwei Titel Beat-synchron ineinander mixen #

Dieses Kapitel zeigt, wie man einen Beat-synchronen Mix zwischen zwei Titeln realisiert. Hierbei laufen zwei zu mixende Titel mit gleicher Geschwindigkeit und gleichem Rhythmus übereinander. Genauer gesagt, jeder (Bass-) Schlag eines Titels spielt zum gleichen Zeitpunkt wie der Schlag des zweiten Titels („5.7 Kleine Beat- und Mix-Lehre“ auf Seite 87).

In dem UltraMixer können zwei Titel sowohl manuell als auch automatisch Beat-synchron ineinander gemixt werden. Die folgenden zwei Kapitel zeigen wie das geht.

5.5.1.Automatisch Beat-synchron mixen #

In dem UltraMixer gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, zwei Titel auf den Beat genau zu synchronisieren. Zum einen gibt es die „Sync“-Schaltfläche im Soundplayer und zum an- deren die „Sync“-Schaltfläche im Fadingbereich. Beide Funktionen werden im folgenden näher erläutert.

5.5.1.1.Sync - Soundplayer #

Wird die „Sync“ -Schaltfläche eines Players gedrückt, so wird der BPM-Wert dieses Players an den des anderen Player angeglichen. Spielen beide Player, so wird der Player dessen „Sync“-Schaltfläche gedrückt wurde, kurzzeitig in der Geschwindigkeit so verändert bis beide Titel Beat-synchron zueinander sind. („4.2.8.7 Sync-Schaltflächen“ auf Seite 23)

HINWEIS

Die Titel werden nach dem drücken der Schaltfläche nur ein einziges mal synchronisiert und können ggf. nach Rhytmuswechseln wieder unsynchron werden.

5.5.1.2.Sync - Fadingbereich #

Ist die „Sync“-Schaltfläche im Fadingbereich aktiviert (siehe „4.4.2 Fading-Sektion“ auf Seite 31), werden die Titel der beiden Player automatisch und kontinuierlich synchronisiert, wobei die Synchronisation aller zwei Sekunden stattfindet. Der Player dessen Geschwindigkeit verändert wird um die Titel zu synchronisieren, wird über die Spielzeit des geladenen Titels ermittelt. Bei der Ermittlung der Spielzeit wird nicht nur Play und Pause, sondern auch eine Veränderung des Pitches, beachtet. Der Titel, der die geringere Spielzeit besitzt, wird letztlich in BPM und Geschwindigkeit verändert bis die Titel Beat-synchron sind. Abschließend sei noch genannt, wenn der Auto-DJ aktiviert ist, findet die Synchronisation nur einmal kurz vor der automatischen Überblendung statt.

5.5.2.Manuell Beat-synchron mixen #

Im folgenden eine kleine Anleitung wie zwei Titel manuell im Beat synchronisiert werden.

Arbeitsschritte für einen Beat-synchronen Mix zweier Titel:

  1. Laden Sie die gewünschten Titel in die Playlisten.

  2. Starten Sie einen Titel.

  3. Vergewissern Sie sich, dass der Crossfader auf der Seite des spielenden Titels steht.

  4. Öffnen Sie den Monitorkanal des zweiten Titels. Die folgenden Schritte werden mit Hilfe des Kopfhörers durchgeführt.

  5. Suchen Sie mit Hilfe der Frame-Search-Buttons (Kap. 5.2.6) den ersten Beat des Titels. Ist dieser nicht am Anfang zu finden, spielen Sie den Titel ab oder spulen mit Hilfe des Spulbalkens etwas nach vorn. Anschließend suchen Sie wiederum mit den Frame-Search-Button den genauen Startpunkt des ersten Beat- oder Bassschlags.

  6. Speichern Sie diese Stelle mit einem Linksklick auf den Cue-Button.

  7. Starten Sie den Titel, damit UltraMixer die BPM-Zahl berechnen kann.

  8. Gleichen Sie mit Hilfe des Pitch-Reglers (Kap. 5.2.8) die berechnete BPM-Zahl des laufenden Titels an.

  9. Korrigieren Sie falls nötig, mit Hilfe Ihres Gehörs diese Geschwindigkeitseinstellung. Verwenden Sie dazu die Pitch-Buttons.

  10. Nehmen Sie je nach Bedarf Einstellungen an den Bässen, Mitten und Höhen des Titels vor. Verstärken oder verringern Sie gegebenenfalls die Lautstärke mit Hilfe des Gain-Drehreglers.

  11. Kehren Sie mit einem Linksklick auf den Cue-Button zum zuvor gespeicherten Cue-Punkt zurück.

  12. Starten Sie von dort aus den Titel (parallel zum Beat des ersten Titels), um den Mix zu beginnen.

  13. Stimmt die Geschwindigkeit der Titel noch nicht korrekt überein, korrigieren Sie diese mit den Pitch-Button und halten Sie den Titel gleichzeitig mit Hilfe des Pitch-Bend-Buttons parallel zum ersten Titel.

  14. Blenden Sie den zweiten Titel mit Hilfe des Crossfaders über.

TIPP:

Nicht aufgeben! Um einen perfekten Mix zu absolvieren, ist sehr viel Übung nötig. Hierbei muss vor allem das Gehör trainiert werden auf die geringsten Geschwindigkeitsunterschiede zu reagieren. Suchen Sie sich einfache Rhythmen zum Üben aus. Am besten geeignet sind 4/4-Takte mit wenig Schlaginstrumenten, die kaum vom eigentlichen Beat ablenken. Außerdem sollte das Anfangstempo nicht zu hoch gewählt werden.

5.6. Kleine Beat- und Mix-Lehre #

Am Beispiel von Titeln mit 4/4-Takten wie es z.B. bei House- und Techno-Musik üblich ist, kann am besten deutlich gemacht werden, worauf es beim Mixen ankommt. Die hier beschriebene Erklärung kann durchaus in Bezeichnungen und wenigen Details zu anderen Beschreibungen differieren, das Prinzip ist jedoch stets das gleiche.

Techno- und House-Tracks bestehen aus Beats, Bars und Breaks. Beats sind die schon erwähnten Schläge eines Rhythmus. Diese müssen allerdings nicht zwangsläufig durch Bässe oder andere Schlaginstrumente repräsentiert sein. Auch einem klassischen Violinen-Konzert können Beats zugeordnet werden. Zurück zu Dance-Tracks: Breaks werden die „Pausen“ in einem Titel genannt, in denen oft keine Bassschläge oder Ähnliches zu hören sind. Bars sind kleine Titelabschnitte, die aus einer geraden Anzahl von Beats bestehen. In dieser Beschreibung soll gelten: 1 Bar = 8 Beats. Diese Einteilung ist nicht willkürlich. Nach 8 Beats werden oft bestimmte Elemente, wie Geräusche und Klänge wiederholt.

1. Beat

2. Beat

3. Beat

4. Beat

5. Beat

6. Beat

7. Beat

8. Beat

1 Bar

Beobachtet man den Aufbau von Dance-Tracks weiter, stellt man fest, dass das Haupt- thema eines Titels auf einer geraden Anzahl von Bars basiert. In der Regel dauern die Melodien von Dance-Tracks 4 Bars, oftmals auch 2 Bars an und werden danach wieder- holt. Bezogen auf 2 Bars pro Thema entsteht somit ein wiederkehrendes Muster AB:

1

2

3

4

5

6

7

8

1

2

3

4

5

6

7

8

1

2

3

4

5

6

7

8

1

2

3

4

5

6

7

8

1. Bar

2. Bar

3. Bar

4. Bar

Hauptthema

Hauptthema

Der wichtigste Punkt beim mixen zweier Tracks mit gleicher Geschwindigkeit ist, dass die Beats beider Titel exakt übereinander liegen müssen.

Titel 1:

1. Beat

2. Beat

3. Beat

4. Beat

Titel 2:

1. Beat

2. Beat

3. Beat

4. Beat

 

Ist dies nicht der Fall, kommt es beim Überblenden zu einem unverständlichen Durcheinander von Rhythmen.

Auch der Melodieverlauf beider Titel sollte im Auge behalten werden. Meist ist es empfehlenswert, den neuen Titel erst dann zu starten, wenn eine gerade Anzahl von Bars des laufenden Titels abgelaufen ist:

Titel 1:

1. Bar

2. Bar

1. Bar

2. Bar

1. Bar

2. Bar

Hauptthema

Hauptthema

Hauptthema

Titel 2:

Start

1. Bar

2. Bar

1. Bar

2. Bar

Hauptthema

Hauptthema

UltraMixer analysiert die Feinstruktur eines Titels und hilft dabei, die Beats zu finden. Er markiert sie in den meisten Fällen grafisch in der Waveform (siehe Taktstriche). Die darüber hinaus gehenden größeren musikalischen Strukturen der Bars und Themen sind dagegen stark von der abgespielten Musik abhängig und erfordern ein geschultes Ohr.

 

 

 

 

 

5.7.Tray-Modus #

Der Tray-Modus minimiert den UltraMixer in der Taskleiste. Dieser Modus ist vor allem dann geeignet, wenn Sie UltraMixer als Jukebox nutzen und nebenbei noch andere Programme ausführen möchten. Vor Umschaltung in den Tray-Modus ist es sinnvoll die Auto-DJ- Funktion zu aktivieren.

6. Optionen & Einstellungen #

In den Einstellungen werden die Arbeitsparameter und die Funktionsweise von dem UltraMixer verwaltet. Hier können beispielsweise Tastenkürzel verändert, die Verhaltensweise von Bedienelementen festgelegt oder Soundkarten den Ausgabekanälen zugeordnet werden.

 

6.1. Audio #

Das Soundsystem kann auf verschiedenen Betriebssystemen variieren. Zur Zeit sind auf Windows sowohl DirectX als auch ASIO verfügbar, unter Mac OS X wird derzeit Core Audio unterstützt und für das GNU/Linux-Betriebssystem unterstützt UltraMixer das Open- SoundSystem (OSS). Wählen sie bei diesem Punkt „Auto Detect“. Versucht der UltraMixer die optimalen Einstellungen für ihr aktuelles Audio-Setup zu finden.

HINWEIS:

Sobald sich mehrere ASIO-Soundkarten in einem System befinden, wird der UltraMixer die erste aktivieren. ASIO lässt es nicht zu, dass zwei ASIO-Soundkarten gleichzeitig aktiv sind. Daher sollten sie nur die von Ihnen genutzte Soundkarte in der Systemsteuerung aktivieren.

6.1.1.Soundkarten #

An dieser Stelle werden den beiden Playern, ihren zugehörigen Monitorkanälen, dem Sampleplayer und dem Vorhörplayer die einzelnen Soundkarten bzw. Soundkartenkanäle zugeordnet. UltraMixer erkennt eigenständig, welche Hardware installiert ist, so dass eine falsche Auswahl nicht möglich ist.

Sollten zwei ASIO Soundkarten zur Verfügung stehen, wählen Sie bitte über die Schaltfläche „bevorzugtes Asiogerät“ die Asio Soundkarte aus, die Sie verwenden möchten. Dies ist notwendig, da ASIO es nicht zulässt zwei ASIO Soundkarten gleichzeitig zu aktivieren.

6.1.2.Audio Engine #

6.1.2.1.Latenz #

Als Latenz wird die zeitliche Verzögerung zwischen dem Entstehen eines Sounds bzw. der Betätigung eines Reglers und der Ausgabe genannt. UltraMixer bietet die Möglichkeit, die Latenz (in Millisekunden) zu verändern. Geringe Latenz führt zu einer höheren CPU-Last und sie kann zu Audioaussetzern führen.

6.1.2.2.Mixer-Qualität #

Die Auswahl unter Mixer-Qualität beeinflusst die Klangqualität und die Qualität des Time- Stretchers. Die Interpolationsalgorithmen des Mixers staffeln sich wie folgt:

Je höher die Qualität, um so stärker wird der Prozessor des Rechners belastet.

6.1.2.3.Time-Streching-Qualität (Tempo) #

Über diese Auswahlbox stellen Sie die Qualität des Timestrechers ein. Sie können wählen zwischen „knackigen Beats“ für Titel in denen der Beat im Vordergrund steht, „klarem Sound“ für Titel die eher melodisch sind und einem Kopromiss zwischen beiden Varianten.

6.1.2.4.Scratsching Qualität #

Hier können Sie die Scratching Qualität einstellen. Beachten Sie dabei das eine hohe Qualität auch zu einer höheren Systemauslastung führt.

Low (niedrige Qualität)

Lineare Interpolation

Normal (normale Qualität)

Bilineare Interpolation

High (hohe Qualität)

Spline-Interpolation

Highest (höchste Qualität)

Bikubische Interpolation

Je höher die Qualität, um so stärker wird der Prozessor des Rechners belastet.

6.1.2.5. Time-Streching-Qualität (Tempo) #

Über diese Auswahlbox stellen Sie die Qualität des Timestrechers ein. Sie können wählen zwischen „knackigen Beats“ für Titel in denen der Beat im Vordergrund steht, „klarem Sound“ für Titel die eher melodisch sind und einem Kompromiss zwischen beiden Varianten.

6.1.2.6.Scratsching Qualität #

Hier können Sie die Scratching Qualität einstellen. Beachten Sie dabei das eine hohe Qualität auch zu einer höheren Systemauslastung führt.

6.2. Aussehen #

Unter dem Menüpunkt wird das Aussehen der Tabellen, der Player, des Mixers, des File- Archivs und des ID3-Tags eingestellt.

6.2.1.Allgemein #

6.2.1.1.Sprachauswahl #

Hier wird die Sprache der Benutzungsoberfläche von dem UltraMixer eingestellt. Standardmäßig sind bereits die Sprachen Englisch, Deutsch und Niederländisch enthalten. Diese Änderung wird erst nach einem Neustart von UltraMixer wirksam.

6.2.1.2. Tooltips #

Standardmäßig wird, sobald Sie mit der Maus über ein Bedienelement hinweg fahren, eine kurze Zusatzinformation eingeblendet. Diese kleinen gelben Fenster können unter Umständen stören und lassen sich deshalb abschalten.

6.2.1.3.Antialiasing #

Standardmäßig werden die Schriften von UltraMixer geglättet.

TIPP:

Diese Option verursacht höhere CPU-Last und sollte auf Systemen mit Leistungsproblemen ausgeschaltet werden.

6.2.1.4.Sicherheitsabfrage beim Beenden von UltraMixer #

Beim Beenden von UltraMixer wird standardmäßig eine Sicherheitsabfrage eingeblendet, die vor ungewolltem schließen des Programms schützt. Diese Abfrage kann mit dieser Option deaktiviert werden.

HINWEIS:

Falls beim Schließen von UltraMixer noch Musik spielt, wird die Warnung immer angezeigt, unabhängig von der Einstellung.

6.2.1.5.Prüfe auf Updates beim Start #

Ist diese Option markiert und eine Internetverbindung aktiv, überprüft der UltraMixer bei jedem Programmstart, ob neue Updates verfügbar sind.

6.2.1.6.Hinweis auf leeres Filearchiv #

Ist diese Option aktiviert und das Filearchive nach dem Start von UltraMixer leer, dann erscheint ein Dialog, über den sofort Musikdateien zum UltraMixer-Filearchiv hinzugefügt werden können.

6.2.1.7. Zeige Fehlerreport-Dialog #

UltraMixer wird ständig verbessert; daher wurden spezielle Fehlererkennungsalgorithmen entwickelt, die es erlauben, auch kleinste Fehler zu erkennen und in einem Update zu beheben. Dieses Feld ist im Standardfall aktiviert und bewirkt, dass beim beenden von UltraMixer eine Überprüfung nach möglichen Fehlern durchgeführt und ggf. ein Fehlerreport erzeugt wird. In diesem Fall werden Sie beim Beenden von UltraMixer aufgefordert, das Absenden zu bestätigen.

6.2.1.8.Zeige Info-Panel #

Das Info-Widget kann in der Vollversion von UltraMixer vollständig deaktiviert werden. UltraMixer baut in diesem Fall keine Verbindung mehr zum Internet auf.

6.2.1.9.Live-Suche #

Man befindet sich in der Filearchiv-Tabelle oder einer Playliste und möchten schnell zu einem bekannten Titel gelangen, dann sollte die Live-Suche gewählt werden. Nach Eingabe der ersten Buchstaben wird der erste übereinstimmende Titel automatisch selektiert.

6.2.1.10.Zeige drei Widgets #

Verfügen Sie im 2-Playlist-Modus über genügend Platz zwischen den beiden Playlisten, dann können Sie diese Option aktivieren, um ein drittes Widget einzublenden.

6.2.2.Tabellen #

Unter dem Menüpunkt Tabellen werden die Schriftarten der Playlisten, Waitlist, Wunschliste und des FileArchivs eingestellt. Es kann die Schriftart, Schriftgröße und Formatierung des Textes festgelegt werden. Eine weitere Option ermöglicht, die Titel nur in Großbuchstaben anzuzeigen.

Ist die Option „Zeige Wiedergabe-Zeit statt -Dauer an“ aktiviert, wird in der Spalte Summe Dauer in den Playlisten (Waitlist) der prognostizierte Zeitpunkt eines Titels angezeigt, an dem dieser gespielt wird. Ist diese Option deaktiviert wird die Zeit in Stunden und Minuten angezeigt. Bis der Titel gespielt wird.

Die Option Trackformat ermöglicht zwischen verschiedenen Anzeigeformaten für die Trackanzahl zu wechseln. Die Anzeige in der entsprechenden Spalte der Tabellen wird daraufhin aktualisiert.

 

6.2.3.Player #

Ist die Option „Ticker anschalten“ aktiviert, dann werden lange Titelnamen, die nicht mehr ins Display der Player passen, als Laufschrift angezeigt.

Unter dem Punkt Waveform können eigene Waveform- und Beatstrichfarben definiert werden und nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden.

6.2.4.Bedienung #

6.2.4.1.Bedienung der Pitchfader #

Legen Sie fest, in welcher Weise der Pitch-Regler von UltraMixer gesteuert werden sollen.

Verfügbare Reglerverhalten:

  • Von oben nach unten“ (Standard): Mausbewegung nach oben erhöht den Pitch-Regler-Wert.

    • Von unten nach oben“: Mausbewegung nach unten erhöht den Pitch- Regler-Wert.

    Es kann gewählt werden zwischen dem UltraMixer-Style („+“ oben und „-“ unten) oder dem Technik-Style („-“ oben und „+“ unten)

6.2.4.2. Bedienung der Drehregler #

Legen Sie fest in welcher Weise alle Drehregler von UltraMixer gesteuert werden sollen.

Verfügbare Reglerverhalten:

    • Von oben nach unten“ (Standard): Mausbewegung nach unten erhöht den Drehregler-Wert.

    • Von unten nach oben“: Mausbewegung nach oben erhöht den Drehre- gler-Wert.

    • Von links nach rechts“: Mausbewegung nach rechts erhöht den Drehregler

6.2.4.3.Aktion beim Doppelklick #

Hier kann die Aktion festgelegt werden die beim Doppelklick auf einen Titel ausgeführt wird. Zur Verfügung stehen:

1. Titel in Player laden

2. Titel vorhören

3. ID3-Tag in Tabelle bearbeiten

4. ID3-Tag in Dialog bearbeiten

Titel in Player laden:

Bei einem Doppelklick auf diesen Titel wird dieser in den Player geladen.

Titel vorhören:

Beim Doppelklick auf einen Titel öffnet sich der Vorhörplayer und der ausgewählte Titel kann vorgehört werden.

ID3-Tag in Tabelle bearbeiten

Nach dem Doppelklick auf eine Zelle der Tabelle öffnet sich ein Textfeld, über das der ID3-Tag bearbeitet werden kann.

ID3-Tag in Dialog bearbeiten

Es öffnet sich ein eigener Dialog, über den man alle ID3-Tags bearbeiten kann.

 

6.2.5. FileArchiv 1 #

6.2.5.1. Prüfe Konsistenz des FileArchivs beim Start #

Beim Start von UltraMixer wird standardmäßig überprüft, ob die Verknüpfungen der Audio-Dateien im FileArchiv zu den Original Dateien auf der Festplatte noch gültig sind. Ist dies nicht der Fall, werden die Verknüpfungen aus dem FileArchiv entfernt. Diese Aktion kann den Start des Programms verzögern, je nachdem, wie umfangreich Ihr FileArchiv ist. Deaktivieren Sie diese Option, falls Sie diese Zeit nicht aufwenden möchten oder Sie keinen Konsistenzcheck beim Programmstart wünschen.

6.2.5.2.Automatische Sicherungskopie anlegen #

Ist diese Option aktiviert wird bei einem Start von UltraMixer aller 24 Stunden eine Sicherungskopie des Filearchives, als Unterordner des Verzeichnisses das als Speicherort für das Filearchiv gewählt wurde, angelegt.

6.2.5.3.Suchergebnisse im FileArchiv beim Beenden leeren #

Die Ergebnisse der Suchfunktion werden als Untergruppe in den „Search“-Ordner des FileArchivs eingetragen. Ist diese Option aktiviert, wird dieser Ordner standardmäßig beim Beenden von UltraMixer geleert.

6.2.5.4. Letzte Suchergebnisse #

Ist diese Option aktiviert, werden nur die letzten Suchergebnisse gespeichert.

6.2.5.5. Mehrfachspaltensortierung #

Ist diese Option aktiviert werden die Spalten Titel, Artist und Album in Abhängigkeit von einander sortiert.

6.2.5.6.Verschiebe Files beim Löschen in den Papierkorb #

Audio-Dateien können in der Playlist oder im FileArchiv von der Festplatte gelöscht werden. Um versehentliches Löschen zu vermeiden, werden diese Daten zunächst standardmäßig in den Papierkorb verschoben. Von dort aus können sie gegebenenfalls wieder hergestellt werden. Achtung: Bei Deaktivierung dieser Option werden die Daten nicht mehr in den Papierkorb verschoben, sondern sofort vollständig gelöscht!

6.2.5.7.Verwende Caching #

Durch die Verwendung von Caching wird beim Laden eines Musiktitels in das FileArchiv überprüft, ob sich dieser Titel bereits in der Datenbank befindet. Doppelte Einträge werden so übersprungen und damit der Ladevorgang beschleunigt.

6.2.5.8.Metainformationen zusätzlich in Datei speichern #

Beim Editieren von ID3-Tags werden die geänderten Informationen zurück in die Datei geschrieben und verbleiben damit nicht nur in der lokalen UltraMixer-Datenbank

6.2.5.9.Protokoll der Gespielten Titel #

Legen Sie fest für wieviele der vergangenen Mixing-Sessions die Gespielten Titel protokolliert werden sollen.

6.2.6.FileArchiv 2 #

Hier kann nicht nur die Anbindung zu iTunes hergestellt werden, es können ebenfalls Einstellungen vorgenommen werden, die besonders für Nutzer von Interesse sind, die mit mehreren UltraMixern auf das selbe Filearchiv zugreifen wollen.

6.2.7. Speicherort der iTunes-Bibliotheksdatei (XML) #

Die Angabe der iTunes-Bibliotheksdatei ist notwendig, um auf iTunes-Playlisten zugrei- fen zu können. UltraMixer verfügt über eine Auto-Detekt-Funktion, die den Ort der Datei selbst ermittelt. Es ist dennoch jederzeit möglich, die Datei selbst auszuwählen, wenn man über die Schaltfläche „Durchsuchen“ die Bibliotheksdatei selbst angibt.

6.2.7.1.Speicherort des UltraMixer-Archivs #

Für den Anwender kann es von Nutzen sein, nicht nur ein sondern auch mehrere Musikarchive anzulegen. UltraMixer bietet die Möglichkeit, mehr als einen Speicherort für das Archiv anzugeben.

6.3.Skinning #

In diesem Untermenü können Sie das Aussehen der Benutzungsoberfläche von UltraMixer verändern. Hierzu stehen Ihnen verschiedene so genannte Skins zur Verfügung.

HINWEIS:

Neu an UltraMixer 3 sind die beliebig anpassbaren Skins. Es ist nun möglich, UltraMixer auf jede beliebige Bildschirmgröße zu vergrößern (abhängig von Mindestgröße).

Ein Skin laden:

  1. Selektieren Sie den gewünschten Skin mit einem Linksklick. Rechts neben der Auswahl werden eine Vorschau und weitere Zusatzinformationen angezeigt.

  2. Laden Sie den Skin mit einem Doppel-Linksklick oder Linksklick auf die Schaltfläche „Skin verwenden“. Die Änderung wird sofort sichtbar.

    HINWEIS

    Es ist ebenfalls möglich, UltraMixer in einem anderen Farbschema darzustellen. Dazu gibt es am rechten Rand unter der Rubrik Farbschema eine Auswahlbox. Ein neues Farbschema kann von Vorteil sein, wenn man UltraMixer bei ungünstigen Lichtbedingungen einsetzt.

6.4.Mixing #

In diesem Untermenü werden Einstellungen rund um das Mixen von Musiktiteln getroffen.

6.4.1. SoundPlayer #

6.4.1.1.Frame-Search-Länge #

Diese Einstellung bezieht sich auf die Funktionsweise der Frame-Search-Buttons. Hiermit wird festgelegt, wie groß die Schritte der Frame-Search-Funktion sind. Voreingestellt sind 10 Millisekunden.

6.4.1.2.Pitch-Time-Regler beim Laden eines neuen Songs zurück setzen #

Beim Laden eines neuen Titels wird standardmäßig der Pitchregler auf die Standardposition (Null-Position) zurückgesetzt.

6.4.1.3.Equalizer und Effekte beim Laden eines neuen Songs zurück setzen #

Beim Laden eines neuen Titels werden standardmäßig alle Drehregler in ihre Standardposition (Null-Position) zurückgesetzt. Wenn diese Funktionen deaktiviert sind, behalten die jeweiligen Regler ihre zuletzt eingestellten Positionen bei.

6.4.1.4.Song-Ende-Warnung #

Ist diese Option aktiviert, wird kurz vor Ablauf eines Musiktitels eine visuelle Warnung ausgegeben. Zu welchem Zeitpunkt diese Warnung erscheint, kann über den dazugehörigen Parameter bestimmt werden.

6.4.1.5.Unterbrechung von laufenden Titeln #

Wird ein Titel in den SoundPlayer geladen, obwohl sich darin gerade ein laufender Titel befindet, erscheint zunächst standardmäßig eine Sicherheitsabfrage. Diese Abfrage kann mit dieser Option deaktiviert werden.

6.4.1.6.Titel nur laden wenn Player gestoppt #

Ist die Option „Titel nur laden wenn Player gestoppt“ aktiviert, damit wird ein plötzlicher Stop der Musik durch unbeabsichtigtes Laden eines Titels verhindert.

6.4.1.7. Player starten bei Enter oder Doppelklick #

Damit kann ein Titel direkt aus einer Liste durch Enter oder Doppelklick gestartet werden.

6.4.1.8.Gespielte Titel aus der Playlist entfernen #

Nach dem Abspielen eines Titels wird dieser standardmäßig aus der Playlist entfernt. So kann verhindert werden, dass ein Titel zweimal gespielt wird. Deaktivieren Sie diese Option, falls Sie dieses Verhalten nicht wünschen.

HINWEIS

Diese Option ist inaktiv wenn der Auto-DJ läuft und auf DJ-Mode gestellt wurde.

6.4.1.9.Nächsten Titel laden #

Lädt den nächsten Titel, nachdem der aktuelle Titel zu Ende gespielt wurde.

6.4.1.10. Automatische Online-CD-Abfrage (CDDB) #

Ist diese Option markiert und eine Internetverbindung aktiv, wird beim Laden einer CD automatisch eine Online-CD-Abfrage durchgeführt.

6.4.1.11.Player abbremsen beim beenden #

Aktiviert oder deaktiviert den Effekt beim beenden von dem UltraMixer (nur zu hören, wenn ein Titel spielt).

6.4.1.12. Ersten Cue-Punkt beim Laden eines Titels automatisch laden #

Die aktuelle Position springt nach dem Laden eines Titels sofort zum ersten Cuepunkt oder Beat wenn diese Option aktiviert ist.

6.4.1.13.Playmodes Vinyl-Modus: #

Erlaubt das Scratchen von Musiktiteln, sowohl mit der Maus in der Waveform als auch über die Jogwheels eines Hardwarecontrollers.

CD-Modus:

Mausaktionen in der Waveform oder Jogwheelaktionen eines Hardwarecontrollers führen zu Pitchbending oder Framesearch.

6.4.2.Auto-DJ #

6.4.2.1.Crossfader automatisch bewegen #

Ist diese Option aktiviert, wird der Crossfader automatisch zu dem Soundplayer bewegt, der den ersten Titel abspielt.

6.4.2.2.Asynchrones Fading #

Ist diese Option aktiviert ist ein asynchrones Fading bei der Verwendung des Auto-DJ‘s möglich. Beim Überblenden werden die Fadingkurven immer von Links (Kurve des Titel der augeblendet wird) nach Rechts (Kurve des Titels der eingeblendet wird) durchlaufen.

6.4.2.3.Synchronisationsbegrenzung #

Ist die Synchronisationsfunktion (siehe „5.6 Zwei Titel Beat-synchron ineinander mixen“ auf Seite 84) und der Auto-DJ eingeschaltet, wird der neue Titel vor dem Überblenden in den BPM angepasst und Beat-synchron übereinander „geschoben“. Da eine automatische Anpassung der BPM zwangsläufig eine Änderung der Geschwindigkeit des Titels bewirkt, ist es unter Umständen notwendig diese Anpassung zu begrenzen. Weicht der originale BPM Wert des neuen Titels vom spielenden Titel um einen größeren Betrag ab, als der der eingestellt wurde, so findet keine Synchronisation statt und die Überblendung erfolgt in einer X-Kurve.

6.4.3.Beatmatching #

6.4.3.1. Loops auf Takten einrasten #

Ist diese Option aktiviert und wird ein Loop immer auf den nächsten folgenden Beat eingerastet. So ist es möglich einen Loop Beat genau zu setzen. Diese Option ist nur aktiv wenn der Player spielt.

6.4.3.2.Cue-Punkte auf Takten einrasten #

Ist diese Option aktiviert wird ein Cuepunkt immer auf den nächsten folgenden Beat eingerastet. Diese Option ist nur aktiv wenn der Player spielt.

6.4.3.3.Immer Echtzeit-BPM verwenden #

Standardmäßig analysiert der  UltraMixer jeden Titel in Echtzeit und zeigt überall nur die errechneten Echtzeit-BPM an. Wenn Sie es vorziehen, die BPM-Werte mit einem anderen Programm zu berechnen, schalten Sie diese Option aus. Beachten Sie, dass das automatische Synchronisieren dann in manchen Fällen nicht mehr zuverlässig funktionieren wird und Sie die Taktlage unter Umständen manuell angleichen müssen.

6.4.3.4. Echtzeit-BPM im ID3-Tag speichern #

Wenn Sie die innerhalb von dem UltraMixer in Echtzeit errechneten BPM auch außerhalb von dem UltraMixer nutzen möchten, empfehlen wir die Aktivierung dieser Option. Achtung: BPM- Werte aus anderen Programmen werden dabei überschrieben. Standard ist aus.

6.4.3.5.Bereits analysierte Titel bei der BPM-Berechnung überspringen #

Möchten Sie die BPM‘s Ihrer Titel neu berechnen lassen sofern bereits ein Wert vorhanden ist, dann schalten Sie diese Option aus.

6.4.3.6.Genauigkeit & BPM-Bereich #

Hier kann die Genauigkeit der BPM-Berechnung eingestellt werden. Beachten Sie dabei, das eine hohe Genauigkeit auch einen hohen Berechnungsaufwand (Zeit) zur Folge hat. Ist die BPM-Spanne bereits vorher bekannt, ist es sinnvoll diese vorher anzugeben, damit die Berechnung noch genauer wird.

6.4.4.Mixer / Analyse #

6.4.4.1.Crossfader zurücksetzen #

Ist diese Option aktiviert, wird der Crossfader beim beenden von UltraMixer auf die Mittelposition zurückgesetzt.

6.4.4.2.Lautstärke-Normalisierung verwenden #

Audio-Daten können in der Playlist oder im FileArchiv nach dem Replay-Gain-Standard normalisiert werden. Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass die Normalisierung beim Abspielen der Titel keine Beachtung erfährt.

Gain-Offset (Tracks mit RG)

Standardmäßig werden alle Titel auf den Grenzwert 89 dB normalisiert. Dieser Wert kann verändert werden, indem an dieser Stelle ein Offset hinzugefügt wird. Die Replay-Gain-Lautstärke beträgt dann 89 dB + den eingegebenen Offset-Wert.

Gain-Offset (Tracks ohne RG)

Titeln, die nicht normalisiert wurden, kann ebenfalls ein Offset zugewiesen werden. In diesem Fall wird die Original-Lautstärke um diesen Wert erhöht.

6.4.4.3.Stilleerkennung #

Ist die Stilleerkennung aktiviert, werden stille Bereiche am Anfang und am Ende eines Titels übergangen. Diese Funktion ist gerade beim Auto-DJ von Bedeutung, um ungewollte „Pausen“ zu verhindern.

6.5. Tastatur #

                                                                   

In diesem Untermenü werden alle veränderbaren Shortcuts (dt.Tastaturbefehle) aufgelistet. Diese können hier individuell angepasst, gespeichert und geladen werden. Alle standardmäßig verfügbaren Shortcuts werden noch einmal in Kapitel 9 aufgeführt.

Shortcut verändern:

  1. Aktivieren Sie die Schaltfläche „Taste lernen“ mit Linksklick.

  2. Markieren Sie den gewünschten Tastaturbefehl, den Sie verändern möchten.

  3. Geben Sie nun Ihren gewünschten Tastaturbefehl ein. Beispiel: Für „Alt+A“ halten Sie die Alt-Taste und drücken A. Der neue Befehl erscheint umgehend hinter der markierten Aktion.

  4. Sichern Sie den neuen Tastaturbefehl durch Deaktivieren der Schaltfläche „Taste lernen“.

Shortcut speichern:

  1. Öffnen Sie das Export-Fenster mit Linksklick auf „Export…“.

  2. Wählen Sie einen Speicherplatz und geben Sie den Namen der Datei ein.

  3. Bestätigen Sie das Speichern des ShortCuts mit Linksklick auf „Expor- tieren“. Die Shortcut-Einstellungen werden mit der Datei-Erweiterung UKM (für UltraMixer-Key-Mappings) gespeichert.

Laden von Shortcut-Einstellungen:

  1. Öffnen Sie das Import-Fenster mit Linksklick auf „Import…“.

  2. Wählen Sie die gewünschte UKM-Datei aus.

  3. Laden Sie die Shortcut Einstellungen mit Linksklick auf „Öffnen“ in das Setup-Fenster. Die neuen Tastaturbefehle besitzen unmittelbar Gültigkeit.

6.6. Mikrofon #

                                                                 

 

 

6.6.1. Talkover #

Innerhalb dieses Untermenüs können Sie Einstellungen zur Talk-Funktion vornehmen. Sie haben die Wahl zwischen manuellem und automatischem Talk-Over.

6.6.1.1.Manuelles Talkover #

Mit Hilfe des dargestellten „Lautstärkereduzierungs“-Schiebereglers bestimmen Sie den prozentualen Wert, auf welchen beide Volumen-Regler beim betätigen des Talk-Buttons (siehe „4.4.2 Fading-Sektion“ auf Seite 31) abgesenkt werden sollen.

6.6.1.2.Automatisches Talkover #

Im Gegensatz zum manuellem Talkover wird die Lautstärke der Musik beim automatischen Talkover gesenkt sobald ins Mikrofon gesprochen wird.

Aufnahme-Gerät

Wählen Sie Ihren Mikrofonkanal aus.

Wiedergabe-Gerät

Wählen Sie den Ausgabekanal für das Mikrofon aus.

Wiedergabelautstärke

Hier wird die Wiedergabelautstärke der Mikrofonansage eingestellt.

Lautstärkereduzierung

Mit Hilfe des dargestellten „Lautstärkereduzierung“-Schiebereglers bestimmen Sie den prozentualen Wert, auf welchen beide Volume-Regler beim Betätigen des Talk-Buttons (siehe „4.4.2 Fading-Sektion“ auf Seite 31) abgesenkt werden sollen.

Threshold

Bestimmt den Lautstärkewert in % ab dem erkannt wird das ins Mikrofon gesprochen wird. Release-Zeit

Über die Release-Zeit (in Milisekunden) kann die Zeitspanne festgelegt werden, nach der die Musiklautstärke wieder auf den Originalwert gestellt wird, wenn die Mikrofonansage beendet wurde.

6.7. MIDI-Controller #

Im Untermenü MIDI-Controller wird festgelegt, welche MIDI-Geräte zur Bedienung von UltraMixer genutzt werden können. Sollte Ihr Midi-Controller einmal nicht erkannt werden, trotzdem es von UltraMixer unterstüzt wird, dann wählen Sie den Auswahlpunkt „Other Midi Device“.

Wählen Sie nun manuell Ihr Midigerät und das entsprechende Mapping aus. Nach Auswahl des Controllers gibt es darunter, je nach ausgewähltem Controller zusätzliche Einstellmöglichkeiten.

6.8.MIDI-Controller #

                                                        

Im Untermenü MIDI-Controller wird festgelegt, welche MIDI-Geräte zur Bedienung von UltraMixer genutzt werden können. Sollte Ihr Midi-Controller einmal nicht erkannt werden, trotzdem es von UltraMixer unterstüzt wird, dann wählen Sie den Auswahlpunkt „Other Midi Device“.

Wählen Sie nun manuell Ihr Midigerät und das entsprechende Mapping aus. Nach Auswahl des Controllers gibt es darunter, je nach ausgewähltem Controller zusätzliche Einstellmöglichkeiten.

6.9.Licht-Controller #

                                                            

Der UltraMixer bietet eine Schnittstelle zur Steuerung der Lichtsoftware Madrix. Die hierfür notwendigen Einstellungen können in diesem Untermenü vorgenommen werden.

6.10.Erweitert #

                                                           

6.10.1. Support #

Sollte es einmal Probleme mit UltraMixer geben, kann es notwendig sein die sogenannten Log-Files (Fehler-Report-Dateien) an das UltraMixer Support Team zu senden. Diese Log-Files helfen, das Problem zu analysieren und zu lösen. Ein zusätzliches Textfeld ermöglicht es Ihnen, noch weitere Kommentare und Hinweise anzugeben, die zur Problemlösung dienen könnten. Mit einem Klick auf „Send Logfiles“ werden die Daten direkt zum UltraMixer-Support geschickt.

6.10.2.Sonstiges #

6.10.2.1.Waveform Cache #

Hier können Sie den Waveform Cache leeren. Der Waveform Cache ist ein Zwischenspeicher, in dem alle grafischen Informationen zu bereits einmal geladenen und analysierten Titeln abgelegt werden. Das beschleunigt das spätere Laden der selben Titel ganz erheblich. Das Leeren bewirkt, dass jeder Titel beim nächsten Laden neu analysiert und die Waveform Darstellung sowie alle Taktstriche neu aufgebaut werden müssen.

 

6.10.2.2. Tools #

Der Musikchecker erlaubt es Ihnen Ihre ganze Musiksammlung hinsichtlich Fehlerhafter Titel zu durchsuchen. Achtung: Verwenden Sie dieses Tool nie im Liveeinsatz, da fehlerhafte Titel das ganze Programm beenden können!

6.10.2.3. Einstellungen #

Hier haben Sie die Möglichkeit alle UltraMixer Einstellungen auf die Standardwerte zurückzusetzen oder sich das Datenverzeichnis von UltraMixer anzeigen zu lassen. Dieses Verzeichnis kann von Interesse sein da dort standardmäßig das Filearchiv, die Aufnahmen oder auch die Logfiles gespeichert werden.

7. Tastaturbelegung #

Um die Arbeit mit UltraMixer zu erleichtern, bietet das Programm sogenannte Shortcuts an (engl. für Tastenkürzel oder Tastaturbefehle). Shortcuts sind Tastaturkombinationen, mit denen die wichtigsten Funktionen von UltraMixer schneller und damit effizienter als mit der Maus bedient werden können. Die meisten Tastaturbefehle sind individuell anpassbar. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel „Einstellungen“.

Die unten stehende Tabelle fasst alle in UltraMixer verfügbaren Standard-Shortcuts zusammen. Jeder Funktion (Aktion) steht dabei zeilenweise ein Tastaturbefehl und eine kurze Beschreibung gegenüber. Die Schreibweise des Spalteninhalts „Tastaturbefehl“ wird in der Form „Funktionstaste-Ereignis-Taste“ angegeben und bedarf einer kurzen Erklärung:

Für Tastaturbefehle sind folgende drei Funktionstasten verwendbar:

Alt-Taste

 

 

Alt-Taste

 

Shift-Taste

Umschalttaste

Ctrl-Taste

Auf deutscher Tastatur mit Strg bezeichnet

Ereignisse beschreiben Zustände, die beim Betätigen einzelner Tasten eintreten können:

pressed

Ereignis tritt ein, wenn die Taste gedrückt wird und bleibt auch solange bestehen, wie die Tas- te gehalten wird.

released

Ereignis tritt ein, wenn die Taste losgelassen wird.

In Verbindung mit Tastenbezeichnungen werden gegebenenfalls folgende Begriffe ver- wendet:

NUMPAD

Nummernblock der Tastatur

DIVIDE

Divisionszeichen des Nummernblocks („/“)

MULTIPLY

Multiplikationszeichen des Nummernblocks („*“)

SUBTRACT

Subtraktionszeichen des Nummernblocks („-“)

LEFT / RIGHT

Cursor-Pfeiltasten Links/Rechts

BACK_SPACE

Rückwärtstaste der Tastatur

COMMA

Komma („,“)

 

PERIOD

Doppelpunkt („:“)

Allgemeine Aktionen:

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

AutoMix

Alt pressed A

Auto-DJ aktivieren

change_playlist_fokus

pressed TAB

Wechselt Fokus zwischen Play- listen

crossfader_left

Alt pressed LEFT

Crossfader schrittweise nach links

crossfader_right

Alt pressed RIGHT

Crossfader schrittweise nach rechts

minimize_to_tray

Alt pressed T

TrayMode aktivieren

7.1.Tastenkürzel für beide Player #

Im folgenden werden die Tastenkürzel exemplarisch für Player 1 aufgezeigt. Hierzu sind diese in Kategorien unterteilt, in denen die Bezeichnung für die Aktion von UltraMixer genannt und der voreingestellte Tastaturbefehl aufgeschrieben ist. Die Ctrl-Taste (auf deutscher Tastatur mit Strg bezeichnet) gilt nur im Zusammenhang mit Player 1. Um die Tastenkürzel für Player 2 anzuwenden, muss man lediglich statt der Ctrl-Taste die Shift- Taste drücken.

7.1.1.Stop / Cue #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_cue

Ctrl released 2

STOP / CUE

p1_cue_pressed

Ctrl pressed 1

Cue-Punkt anspielen

p1_cue_released

Ctrl released 1

Cue-Punkt anspielen beenden

7.1.2. Wiedergabe #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_play

Ctrl released 3

Wiedergabe

7.1.3.Spulen #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_searchBackward

Ctrl pressed LEFT

rückwärts spulen

p1_searchForward

Ctrl pressed RIGHT

vorwärts spulen

7.1.4.Lautstärke einstellen #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_volume_down

Ctrl pressed COMMA

Lautstärke verringern

p1_volume_up

Ctrl pressed PERIOD

Lautstärke erhöhen

7.1.5. Mixer - Effects #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_efx_CutOff_off

Ctrl released NUMPAD8

CutOff-Effekt deaktivieren

p1_efx_CutOff_on

Ctrl pressed NUMPAD8

CutOff-Effekt aktivieren

p1_efx_flanger_off

Ctrl released NUMPAD7

Flanger-Effekt deaktivieren

p1_efx_flanger_on

Ctrl pressed NUMPAD7

Flanger-Effekt aktivieren

p1_efx_resonance_off

Ctrl released NUMPAD9

Resonanz-Effekt deaktivieren

p1_efx_resonance_on

Ctrl pressed NUMPAD9

Resonanz-Effekt aktivieren

7.1.6.Mixer - High / Mid / Low #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_eq_high_down

keiner

Höhen minimieren

p1_eq_high_kill_off

Ctrl released DIVIDE

Höhen einschalten

p1_eq_high_kill_on

Ctrl pressed DIVIDE

Höhen ausschalten (Kill)

p1_eq_high_up

keiner

Höhen verstärken

p1_eq_low_down

keiner

Bässe minimieren

p1_eq_low_kill_off

Ctrl released SUBTRACT

Bässe einschalten

p1_eq_low_kill_on

Ctrl pressed SUBTRACT

Bässe ausschalten (Kill)

p1_eq_low_up

keiner

Bässe verstärken

p1_eq_mid_down

keiner

Mitten minimieren

p1_eq_mid_kill_off

Ctrl released MULTIPLY

Mitten einschalten

 

p1_eq_mid_kill_on

Ctrl pressed MULTIPLY

Mitten ausschalten (Kill)

p1_eq_mid_up

keiner

Mitten verstärken

7.1.8.Playlist-Datei laden #

7.1.9.Stummschaltung #

7.1.10.Geschwindigkeit verändern #

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_frameSearchBackward

Ctrl pressed F7

Frame-Search rückwärts

p1_frameSearchForward

Ctrl pressed F8

Frame-Search vorwärts

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_loadSelectFile

Ctrl pressed P

Selektierte Playlist-Datei in Player laden

 

Aktion

Tastaturbefehl

Beschreibung

p1_pitch_down

Ctrl pressed F9

Geschwindigkeit verringern

p1_pitch_up

Ctrl pressed F10

Geschwindigkeit erhöhen

p1_pitchBendDown_ pressed

Ctrl pressed F11

Abbremsen aktivieren

p1_pitchBendDown_re- leased

Ctrl released F11

Abbremsen beenden

p1_pitchBendUp_pressed

Ctrl pressed F12

Anschieben aktivieren

p1_pitchBendUp_released

Ctrl released F12

Anschieben beenden

8.MIDI-Controller #

UltraMixer kann neben Tastatur und Maus auch mit externen Geräten, den so genannten MIDI-Controllern bedient werden. Die Vorteile dieser Geräte sind neben einer komfortablen und schnellen Bedienung von dem UltraMixer, eine deutlich robustere Verarbeitung gegenüber handelsüblichen Tastaturen. Auch sind in den meisten MIDI-Controllern bereits Soundkarten verbaut.

UltraMixer unterstützt die MIDI-Controller:

  • American Audio DP2
  • American Audio Radius 1000 und 2000
  • American Audio VMS4
  • Reloop Digital Jockey
  • Hercules DJ Console
  • Hercules DJ Console MK2
  • Hercules DJ Console MK4
  • Hercules DJ Control MP3
  • Hercules DJ Control MP3 e2
  • Hercules DJ Console RMX
  • Hercules DJ Control Steel
  • Hercules DJ Console 4-MX
  • Hercules DJ Console DJ4Set
  • Denon DN-SC2000
  • Denon DN-MC3000
  • Denon DN-MC6000
  • Denon DN-HC4500
  • Behringer BCD2000 Console
  • Behringer BCD3000 Console
  • M-Audio Xponent
  • Numark Total Control
  • Numark Mixtrack (Pro)
  • Numark DJ2GO
  • Vestax VCI 100
  • Vestax VCI-100MKII
  • Vestax VCI-400
  • Vestax TR-1
  • Vestax Typhoon
  • Otus EKS
  • Otus Raw
  • Synq Audio DMC-2000

Die Liste der unterstützten Geräte wird ständig erweitert. Eine stets aktuelle Liste ist auf der offiziellen Webseite www.ultramixer.de zu finden.

Alle Geräte werden über die USB-Schnittstelle mit dem Computer verbunden. Um sie für die Bedienung von UltraMixer nutzen zu können, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Schritt für Schritt

  1. Verbinden Sie den Controller über einen USB-Anschluss mit Ihrem Computer.

  2. Installieren Sie wenn nötig den Treiber des MIDI-Controllers. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in der Dokumentation des jeweiligen Gerätes.

  3. Starten Sie UltraMixer.

  4. Öffnen Sie das UltraMixer-Menü über die Schaltfläche „Einstellungen“ und wählen Sie den Menüpunkt „Einstellungen…“ an.

  5. Öffnen Sie das Untermenü „MIDI Controller“.

  6. Wählen Sie im Auswahlmenü „MIDI-Gerät“ Ihren angeschlossenen MIDI-Controller.

  7. Bestätigen Sie Ihre Einstellung mit „OK“. Der gewählte MIDI-Controller ist nun zum Einsatz bereit.

HINWEIS

Sollte der Controller einmal nicht automatisch erkannt werden, dann gehen Sie bitte über „Other Midi Device“ und wählen Ihr Gerät manuell aus.

9.Allgemeine Installation vom UltraMixer: #

UltraMixer wird üblicherweise mit einem Installer (Setup) auf dem Betriebssystem installiert. Dieser Installer übernimmt alle globalen Einstellungen und schaltet die Demo-Lizenz frei. Die letzte stabile Softwareversion finden sie immer hier: https://www.ultramixer.com/download/

Nach dem Start des Installer auf einem Windows System erscheint bei Sprachauswahl ein Dialog ähnlich wie bei Mac OS X.

9.1.Installation Denon MC6000 MK2: #

Zur Benutzung ist empfehlenswert die letzte Firmware (v1003) und den aktuellsten ASIO Treiber herunterzuladen.

http://denondj.com/products/view/mc6000mk2

Installation des 64 Bit ASIO Treibers:

Installer mit dem Namen DENON_DJ_ASI- O_for_DJ_Controller_x64

Nach der Installation befindet sich in den installierten Programmen die Konfigurationssoftware des ASIO Treibers.

Es wird empfohlen exakt die Hälfte der Puffergröße die intern der UltraMixer verwendet für ASIO zu verwenden.

Standardmäßig wird UltraMixer mit 20ms Audio-Puffer ausgeliefert, so sind 10ms für ASIO ein guter Wert. Für leistungsspezifische Aufgaben kann man deutlich mit den Puffern heruntergehen um eine geringere Benutzungslatenz zu erreichen. Je nach Rechner kann 1 ms für ASIO oder 2 ms für den UltraMixer normal sein.

Üblicherweise bietet sich im Beschallungsbetrieb eine UltraMixer- Latenz von mindestens 10ms an um genügend Reserven zu lassen.

Das bevorzugte ASIO Gerät im Ultra Mixer ist der Denon DJ ASIO for Controller Treiber und kann sofort verwendet werden.

Der MC6000 hat zwei Stereo Outputs.

Einen Outputs für den Booth Ausgang (PA) namens 1/2 und einen für die Kopfhörer namens 3/4. Im Screenshot ist die optimale Einstellung für den MC6000Mk2 zu sehen.

9.2. Anleitung zur Freischaltung #

  • Die Freischaltung wird direkt nach dem Kauf von UltraMixer DJSoftware durchgeführt.
  • Generell gilt pro Arbeitsplatz eine Lizenz.
  • Eine Standardlizenz ist immer nur für ein Betriebssystem gültig.

9.2.1. UltraMixer Software vorbereiten #

    • UltraMixer (aktuell 5.1.7) Installationsdatei herunterladen (www.ultramixer.com/download)

    • UltraMixer siehe „allgemeine Installation vom UltraMixer“ installieren

9.2.2.Ablauf der Freischaltung #

1. UltraMixer wird installiert.

2. Falls UltraMixer schon installiert und geöffnet ist, sollte er jetzt geschlossen werden.

3.Nun wird die angehängte Lizenzschlüsseldatei (ultramixer_<Bestellnummer>.um5key) geöffnet.

Dazu wird die Datei doppelt angeklickt. Es öffnet sich nun automatisch der UltraMixer. 4. Im ersten Feld erscheint der Dateipfad zum Schlüssel (wenn dieser nicht automatisch erscheint kann man direkt in das leere Feld klicken und den Pfad manuell hinzufügen).

5. Im zweiten Feld wird nun die UltraMixer Bestellnummer eingegeben.

6. Zum Abschluss klickt man nun auf den Button „Freischalten“.

Nach der erfolgreichen Freischaltung startet UltraMixer neu. Im sogenannten „Splashscreen“ werden die registrierten Kundendaten angezeigt.

Alternativ kann die Freischaltung auch über das Softwaremenü vom UltraMixer unter Einstellungen gestartet werden.

Hinweis bei der Freischaltung zur Business Version:

Beachtet werden sollte, dass die Server-Lizenz auf dem Server und die Client-Lizenzen auf den Clients verwendet werden sollten. Die Server-Lizenz hat alle Funktionalität der Client-Lizenzen. Dies ist im Umkehrschluss nicht möglich.

9.3.Konfiguration des MIDI-Controllers #

Die UltraMixer Professional Version bietet die Möglichkeit mit einem MIDI-Controller die Software zu bedienen und somit eine gesteigerte DJ – Performance als mit einer Bedienung via Tastatur und Maus zu bekommen. Man kann einen MIDI-Controller verbinden und hat die Feature-Elemente der Software zum Greifen nah. Dies erleichtert die Arbeitsweise. Durch die wesentlich höhere Geschwindigkeit beim Mixing erreicht man eine gesteigerte DJ-Perfomance.

Es wird davon ausgegangen, das die Softwaretreiber des MIDI-Controllers bereits installiert sind.

Schritt 1

Zunächst verbindet man den MIDI-Controller mit dem Computer oder Laptop über USB. Der Controller sollte angeschaltet sein und danach sollte der UltraMixer geöffnet werden. Somit erkennt das Programm ob das Gerät angeschlossen ist.

Schritt 2

Als nächstes klickt man auf das Feld „Einstellungen“

(rechts unten in der Ecke erneut auf „Einstellungen…“)

Anschließend öffnet sich ein neues Fenster.

Schritt 3

In der oberen Leiste „MIDI/Remote“ öffnen. Dann erscheint bei „MIDI- Gerät“ bereits der angeschlossene Controller. Ist dies nicht der Fall, hat das Programm den Controller nicht erkannt. Der UltraMixer sollte neu gestartet werden oder der passende Treiber installiert werden. (Bitte sicherstellen, dass der MIDI-Controller angeschaltet ist.)

Steht das MIDI – Gerät im Feld, kann es weitergehen!

Schritt 4

Als nächstes wird einfach das zu dem Controller passende Mapping aus der MIDI-Mapping Liste heraus gesucht. Zum Beispiel Denon MC6000 MK2.

Schritt 5

Einfach auf „Übernehmen“ klicken und der Controller leuchtet kurz auf. Dies ist das Zeichen, dass es funktioniert hat. Jetzt klickt auf den „OK“-Button klicken und schon kann‘s losgehen!

9.4.Hinweise zur Netzwerklösung der UltraMixer Business Lösung #

Die UltraMixer Business Version besteht aus jeweils einem Server und einer oder mehreren Client Installationen.

Wichtig ist, das alle in einem Netzwerk verwendeten Softwarelösungen die gleiche Version haben. Zum Beispiel UltraMixer (5.1.4).

Es besteht bei anderen Versionen die Gefahr, das die Datenübertragung nicht reibungslos funktioniert.

9.4.1.UltraMixer Business Server #

Der Server wird in den Einstellungen unter FileArchive und Business auf den Server-Modus konfiguriert.

Hier wird die IP Adresse des Servers angezeigt, die für die Clients zu Verbindung benötigt wird. Sollte der Rechner mehrere IP Adressen haben wird nur die erste angezeigt und es kann notwenig werden per „ipconfig“ auf der Kommandozeile die benutzbare IP Adresse herauszufinden.

Aus Netzwerksicht ist der größte Unterschied zwischen der Server und der Client Version von UltraMixer Business der Server-Modus in dem die Server-Lizenz gestartet werden kann.

Nachdem der Server wie oben beschrieben konfiguriert wurde ist dieser betriebsbereit und es kann begonnen werden mit der Konfiguration der Clients.

9.4.2.UltraMixer Business Client #

Wird die UltraMixer Business Client Software in den Client Modus innerhalb eines Netzwerkes geschaltet, so muss diese nur die IP Adresse des UltraMixer Business Server kennen um sich mit dessen Datenbank zu verbinden. Danach wird das FileArchiv des entfernten Serverrechners angezeigt und die Dateiladefunktion basiert auch einem gemachten Streaming Mechanismus. Dieser sieht vor das die Musikdaten verschlüsselt übertragen werden und im Standardfall 100 Titel verschlüsselt zwischengespeichert sind. Übernimmt man diese Konfiguration muss UltraMixer neu gestartet werden. Direkt nach dem Neustart ist von dem Client Rechner aus nur noch das entfernte FileArchiv zu sehen. Beim Laden von Musikdateien erkennt man die Datenübertragung an dem Fortschrittsbalken im Display des UltraMixer Players. Erreicht dieser Ladebalken den rechten Rand wird der Titel automatisch in den Player geladen und kann genauso verwendet werden, als wäre der Titel lokal auf dem Rechner verfügbar.

9.5.Frequently asked Questions #

9.5.1.Wie optimiert man die Performance eines Audio Systems? #

Ein schneller Prozessor und genügend Speicher (RAM) sind wichtig für eine Audio-DJ-Soundkarte (Interface), aber das garantiert nicht unbedingt das ein Computer zuverlässig funktioniert wenn es um Audio/DJ Applikationen geht.

Die 6 Schritte die untersucht werden sollten, wenn Probleme auf einem speziellen PC auftreten. Die Optimierungen sind in der Reihenfolge der Wichtigkeit sortiert.

Falls bislang keine Probleme auftraten ist folgende Regel zu beachten: „Don’t touch a running system!“ („Greife in kein laufendes System ein.“).

  1. USB Optimierung (bei externen Festplatten oder externen Soundkarten)

    1) Da alle Computer unterschiedlich sind, werden einige USB-Ports nicht mit genügend Energie versorgt, denn sie teilen sich die Ressourcen mit anderen Komponenten. Das kann Probleme verursachen, wie Unterbrechungen oder Audio-Aussetzer. Versuchen sie bitte einen anderen USB-Port zu verwenden, bis sie den finden, der am besten funktioniert.

    2) Es ist zusätzlich ratsam das Energieverwaltung (Power Management) für die USB-Ports zu deaktivieren.

    Auf dem Desktop mit „Computer“ Rechtsklick auf Eigenschaften wählen – Hardware „Tab“ (XP) oder auf der linken Seite (Windows Vista/7) auswählen. Dann auf Geräte“ Manager“ klicken. – Unter „Universal Serial Bus Controllers“, doppelklicken auf „USB Root Hub“. – Im Energieverwaltung/Powermanagement „tab“ sollte der Punkt „Der Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“ deaktiviert werden – Wiederholen sie den Vorgang für alle „USB Root Hub“ Elemente

    3) Externe USB Hubs: Nur qualitativ hochwertige USB-Hubs, die eine separate Stromversorgung besitzen sollten verwendet werden. Es ist nicht ratsam einen USB-Hub während der Trieberinstallation oder einem Firmware Update zu verwenden. Testen sie gut, ob es keine Unterschiede zwischen dem Betrieb direkt am PC, sowie über den USB-Hub gibt. Sollten sie mehrere Geräte über einen USB-Hub betreiben, behalten sie diese im Hinterkopf. Alle Geräte teilen einen USB-Port  und somit auch die Bandbreite des USB-Ports. Daher ist es keine gute Idee eine externe Festplatte und eine Soundkarte an ein und dem selben Port über deinen USB-Hub zu verbinden. Dieses wird unweigerlich zu Performance-Problemen führen. Nutzen sie daher immer so viele unterschiedliche USB-Ports ihres PCs, wie möglich.

    2. Energiesparsystem (Power Configuration) – Optimierung

    Laptops sind ab Werk so konzipiert, das sie so wenig, wie möglich Energie verbrauchen, vor allem wenn sie mit dem Akku betrieben werden. Das ist natürlich nicht vorteilhaft wenn wir Audio-Applikationen betreiben möchten. Es ist daher vorzuziehen, immer die externe Stromversorgung des Notebooks zu verwenden und zusätzlich den Laptop so einzustellen, dass er als „normaler“ Desktop Computer funktioniert:

    Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Energiesparoptionen

    a) Für Windows XP – Energie Schemen sollten auf „Immer an“ gesetzt werden – Alle anderen Einstellungen sollten auf „Niemals“ gesetzt werden

    b) Für Windows Vista / 7 / 8 / 8.1 – Unter „Wählen sie einen Energiesparplan“, wählen sie „Höchstleistung“

    Ihr Computer könnte Energiesparoptionen im BIOS haben, die geändert werden sollten. Konsultieren sie dazu die Dokumentation ihres PCs oder die Webseite des Herstellers für mehr Details. Prozessoren (CPU) heutiger Laptops haben Funktionen, die die Geschwindigkeit der selben reduzieren können. Das erlaubt es Energie zu sparen. Hier gilt wieder, dass für Audio-Anwendungen solche Funktionen ungeeignet sind und möglicherweise Klicks, Geräusche, Dropouts etc. zur Folge haben könnten. Diese Funktion wird CPU-Throttling, SpeedStep oder SmartCPU genannt und wird normalerweise ausgeschalten, wenn der PC im Schema „Immer An“/“Höchstleistung“ läuft. Manchmal ist es aber notwendig diese Option zusätzlich im BIOS abzuschalten. Außerdem kann es notwendig werden bei Intel Pentium IV 3Ghz Prozessoren (oder höher) Hyper- Threading im BIOS abzuschalten. Bezüglich dieser Funktionen und ihrer Möglichkeiten konsultieren sie bitte die Dokumentation des Herstellers ihres PCs oder deren Webseiten.

    1. Festplatte und Partitionen – Optimierung

      Idealerweise sollten sie mit mehreren Festplatten im Zusammenhang mit Audio oder Videoanwendungen arbeiten. Eine sollte ausschließlich für das Betriebssystem und für die Software zur Verfügung stehen. Die andere Festplatte sollte für die Audiodaten (zum Abspielen) und als Backupsystem zur Verfügung stehen. Wenn das nicht möglich ist, sollten für den gleichen Zweck zwei unterschiedliche Partitionen erstellt werden um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Bevorzugt werden hier schnelle Festplatten (größer als 7200rpm) Sollten sie externe USB Festplatten nutzen, befolgen sie bitte die Hinweise zur Optimierung des USB weiter oben.

     

    1. Internet und Antivirus – Optimierung

      Idealerweise sollten sie einen Computer nur für DJ-Performances nutzen. Daher muss er nicht unbedingt ans Internet angeschlossen sein. Unter diesen Umständen Antivirussoftware, Firewalls oder ähnliche Sicherheitssystemen sollten nicht installiert sein. Das ist notwendig, da dieses Softwareprogramm Probleme bei der Audioausgabe durch die permanente Suche auf den Festplatten hervorrufen können. Falls sie den Computer für Internet nutzen, sollte Sicherheitssoftware installiert sein. Sie können die folgenden Schritte vor ihrem nächsten Auftritt beachten um das Risiko von Unterbrechungen zu minimieren:

      1. Deaktivieren sie alle WLAN-Verbindungen

      2. Deaktivieren sie alle LAN-Verbindungen

      3. Deaktivieren sie alle Sicherheitsoftwareprogramme (Antivirus-Software, Firewall, etc.)

      4. Deaktivieren sie jegliche Kommunikationssoftware (Messanger, Skype, ICQ, etc.)

      5. Schließen sie alle Download-Applikationen (Bittrorrent, etc.)

    2. Programme und Softwareapplikationen – Optimierung

      Es ist immer am besten eine saubere Installation des Betriebssystem zu installieren. Es ist leider oft der Fall, das der Hersteller des Computers vorinstallierte Software mitliefert und sie bekommen zusätzlich eine Restore-CD um den Urzustand im Fehlerfalle wieder herzustellen. Die Kehrseite der Medaille ist, das einige dieser installierten Programme niemals genutzt werden und möglicherweise Speicher oder gar CPU-Last verursachen. – Nutzen sie „Hinzufügen oder Entfernen von Software“ (WinXP) oder „Programme und Funktionen“ (Vista/Windows 7/8/8.1) aus der Systemsteuerung um Software, die sie nicht benötigen zu deinstallieren. – Führen sie in der Taskleiste (in der Nähe der Uhr) einen Rechtsklick auf jedes Icon aus. Einige Programme geben hier die Möglichkeit ihren eigenen Start bei Systemstart zu unterbinden. Sollten dort keine Optionen vorhanden sein, so ist hier ein Blick in die Software „msconfig“ hilfreich. Hier können sie jegliche Softwareprogramme bei Systemstart verbieten.

     

    1. Windows allgemeine Performanceverbesserungen – Optimierung

      Die folgenden Schritte sind Modifikationen an Windows, um die allgemeine Performance des Betriebssystems zu verbessern und daraus folgend zu erörtern wie Applikationen schlussendlich laufen. Die meisten Änderungen werden in der Systemsteuerung durchgeführt. Nach dem öffnen klicken sie auf „klassische Ansicht“ in der linken Spalte und gehen sie zu folgenden Icons: System

      In Remoteeinstellungen, deaktivieren sie „Remoteunterstützungsverbindungen mit diesem Computer zulassen“

      In Systemwiederherstellung (XP), schallten sie die Systemwiederherstellung aus.

      Computerschutz (Vista/ 7/ 8/ 8.1), deaktivieren alle verfügbaren Festplatten.

      In Erweitert, öffnen sie die Leistungsoptionen:

      Bei „Visuelle Effekte“ wählen sie „Für optimale Leistung anpassen“

      im Erweiterten „Tab“, setzen sie optimale Leistung anpassen für „Hintergrunddienste“

      Dienst-Sounds und Audiogeräte (XP)/ Sound (Vista/ Windows7/ 8/ 8.1)

      im Sounds-„Tab“ wählen sie „Keine Sounds“

      für Themen wählen sie Windows Classic

      für Desktop wählen sie „Keine“ (XP) oder Solid Color (Vista)

      für Bildschirmschoner wählen sie „Keine“

      Deaktivieren des User Account Control (nur Windows Vista / 7)

      Start > Run und tippen sie „msconfig“

      Unter Tools scrollen sie bitte bis sie „Benutzerkontensteuerung deaktivieren“ finden (Disable UAC)

      Klicken sie auf die Zeilen und drücken sie den „Starten“-Button

      Wenn die Operation abgeschlossen ist, schließen sie msconfig und Booten ihren PC neu.

      Alle weiteren oft gefragten Fragen finden sie auch in unserer Help-Datenbank unter: https://www.ultramixer.com/help/

10. Weitere Informationen #

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